Domaine Gramenon La Papesse Côtes du Rhône Rouge Bio 2022

Domaine Gramenon La Papesse Côtes du Rhône Rouge Bio 2022

€38,00 EUR
Inhalt: 0,75 l (€50,67 EUR / 1 Liter)
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Domaine Gramenon La Papesse Côtes du Rhône Rouge Bio 2022

Domaine Gramenon La Papesse Côtes du Rhône Rouge Bio 2022

€38,00 EUR
Inhalt: 0,75 l (€50,67 EUR / 1 Liter)
nur auf Vorbestellung im Laden verfügbar
Region:
Rhône – südlich
Jahrgang:
2022
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Boden:
Kalk, Kieselstein, Sand, Ton
Hinweis:
vegan
Alkoholgehalt:
14,5 % vol
Herkunft:
Frankreich
Rebsorten:
Grenache Noir
Allergene:
Enthält Sulfite
Restzucker:
< 3,0 g/l
Ausbau:
12 Mon. im großen Holzfass, 15 tätige Mazeration in Rohzementtank, BSA je nach Jahrgang, Spontangärung, kurz vor der Abfüllung minimal geschwefelt, unfiltriert, ungeschönt
Bio:
FR-BIO-01, Wein Bio Zertifiziert
Artikel-Nr.:
8034603

Verkostungsnotiz des Jahrgangs 2021:

Sowohl die Rebsorte Grenache Noir als auch die Côtes du Rhône assoziiert man im Allgemeinen mit üppigen, auch oft alkoholbetonten, „warmen“ Weinen – im Gegensatz zum Pinot Noir aus den klassischen Cool-Climate-Zonen, dessen Stärke in der Finesse und Eleganz liegt. Doch während ein „fetter“ Pinot jeglichen Reiz verliert, kann die wandlungsfähige Grenache durchaus in beiden Rollen reüssieren und selbst in mediterranen Regionen delikate Weine mit eher kühlem Charakter hervorbringen. (Die können übrigens bisweilen erstaunliche Parallelen zum Pinot Noir aufweisen.) Doch das gelingt nur wenigen Ausnahmeproduzent*innen mit ganz besonderen Terroirs. Die Domaine Gramenon und ihre „Päpstin“ La Papesse Vinsobres sind ein Musterbeispiel dafür.   

Knapp 15 km südöstlich der Domaine Gramenon liegt die Gemeinde Vinsobres, seit 2006 eine eigene kontrollierte Herkunftsbezeichnung innerhalb der Côtes du Rhône. Die über 60 Jahre alten Grenache-Reben der Domaine stehen hier an Nordhängen mit einer Vielfalt an Bodenarten – von weißem Ton über Mergel bis hin zu Sanden und Kieseln. Selektive Handlese eines niedrigen Ertrags von nur 30 hl/ha. Die Trauben wurden teilweise entrappt und in unbeschichteten Betontanks eingemaischt (15 Tage). Spontane alkoholische und malolaktische Fermentation. Ausbau für zwölf Monate in alten Barriques. Keine önologischen Eingriffe außer einer geringen Schwefelung zur Füllung.

Tiefgründige und vielschichtige rote Frucht mit delikater Würze, pfeffrigen und überaus floralen Noten. Am Gaumen feingliedrig, zugleich dicht, aber eben nicht überextrahiert, mit weichen Tanninen und frischem Säurenerv. Kühl, elegant und von ergreifender Finesse – trotz immerhin 14,5 Vol-% Alkohol, die hier jedoch keinerlei Schwere ins Spiel bringen. Ein Meisterwerk.

Obwohl „La Papesse“ sich bereits sehr zugänglich und trinkig präsentiert, empfehlen wir, sie noch für zwei bis drei Jahre in Klausur zu schicken oder zumindest sehr großzügig – also über etliche Stunden – zu belüften. Sie wird das mit noch mehr Strahlkraft und subtiler Tiefe danken.

Yook & Neser vom vinocentral-Team, März 2023

Wasser und Wein – das sind die zwei Dominanten, die die Rhône seit Jahrtausenden prägen. Der Wasserreichtum des 807 km langen Stromes (543 km davon in Frankreich) machte ihn schon in der Antike zur zentralen Handelsroute. Griechen, Römer, Päpste siedelten sich hier an und beeinflussten Landschaft, Architektur und Kultur. Im Süden, den Côtes du Rhône, sorgen Frankreichs höchste Sonnenscheindauer und der stete Mistral für gesunde Trauben. Leitrebsorte ist Grenache, im Trio mit Syrah und Mourvèdre. Die Bodenvielfalt – Kalk, Sand, Ton und die Galets – und der Duft der Garrigue prägen die aromatischen, gut strukturierten Weine.

Domaine Gramenon

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