Anders als geplant zog Dennis 2024 die Wanderstiefel dann doch noch mal an. Angelockt von der piemontesischen Barbera-Traube, die er bereits in kleinen Mengen in der Pfalz angebaut hatte, wechselte er ins Piemont, wo er bei der Cascina Intersenga als Kellermeister anheuerte.
Das bereits 1996 gegründete Weingut liegt inmitten von Weinbergen auf einem Hügel mit Blick auf die sanft geschwungene Landschaft des Monferrato. Mehrfach haben wir Dennis dort besucht und konnten miterleben, wie sein Piemont-Projekt Gestalt annahm.
Neugierig, wie Dennis nun einmal ist, setzte er sich vor Ort intensiv mit den anderen autochthonen Trauben des Piemonts auseinander: dem kraftvollen Nebbiolo, dem würzigen Grignolino und dem saftigen Dolcetto. Er probierte, verglich und tauschte Erfahrungen mit anderen Winzer*innen aus.
Dabei reifte der Plan, statt eines reinsortigen Barbera eine Cuvée aus gleich vier regionalen Rebsorten-Klassikern zu keltern. Und weil die Cascina Intersenga auch ein Agriturismo mit Pool ist – ein Ort, an dem sich Aussicht und Leben wunderbar genießen lassen –, legte er noch einen Rosato nach.
Jetzt, 2026, ist es endlich so weit: Mit einem Monferrato Rosso DOC und einem Rosato DOC präsentiert Dennis Wolf den ersten Jahrgang, für den er im Monferrato vollständig verantwortlich zeichnet.
Grund genug, mit ihm über Barbera, das Monferrato und seinen Weg dorthin zu sprechen. – Das Interview findet Ihr hier