Schon früh hat Gernot Heinrich vom Leithaberg auf der anderen Seeseite Trauben zugekauft. Als sich 2006 die Möglichkeit bietet, die Flächen des Traubenlieferanten zu erwerben, greift er zu.Im Keller setzt er alles daran, das Potenzial der Parade-Lagen von Gols und Leithaberg schmeckbar zu machen: Die Trauben werden schonend verarbeitet. Der Ausbau erfolgt in großen gebrauchten 500-Liter-Fässern, Edelstahl und in Tonamphoren. Auch die Weißweine vergären auf der Maische. Schwefel kommt höchstens minimal zum Einsatz. Damit fallen die Weine durch das Raster der österreichischen Weingesetzgebung. Aufgrund ihrer dunklen Farbe und ihrem gerbstoffreichen Touch dürfen sie „nur“ als Landwein deklariert werden. Mit der Linie „Freyheit“ schaffen sich die Heinrichs deshalb eine ganz eigene Kategorie. Weine mit viel Substanz und Ausdruck – frei und ungewöhnlich!