Gernot und Heike mit ihrem Hund vor einer Fensterscheibe sitzend

Heinrich

Gols, Burgenland

Als Gernot und Heike Heinrich das Weingut in Gols am Neusiedlersee übernehmen, ist es nur wenige Hektar groß. Das Ehepaar krempelt alles um. Es vergrößert die Rebfläche auf heute weit über 100 Hektar, setzt auf moderne Architektur und zunächst auf einen internationalen Weinstil. Binnen Kürze katapultiert es … mehr lesen

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  • Heinrich Muscat Freyheit Bio 2022

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  • Heinrich Neuburger Freyheit Bio 2017

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  • Heinrich Weisze Freyheit Bio 2017

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Heike und Gernot wie sie vor einem ihrer Weinfelder auf einem Felsen sitzen

Weniger ist mehr

Was sie machen, tun sie konsequent und mit durchschlagendem Erfolg: Als Gernot und Heike Heinrich das Weingut in Gols am Neusiedlersee übernehmen, ist es nur wenige Hektar groß. Das Ehepaar krempelt alles um. Es vergrößert die Rebfläche auf heute weit über 100 Hektar, setzt auf moderne Architektur und zunächst auf einen internationalen Weinstil. Binnen Kürze katapultiert es sich damit an die Spitze der österreichischen Weinwelt. Ihre Roten „Gabarinza“ und „Salzberg“ erlangen Kultstatus.

Gernot bei Weinreben mit einem Horn in der Hand

Vom Kultweingut mit internationalem Weinstil zum Orange-Wine-Pionier

2006 dann eine abermalige Wende: Gernot und Heike Heinrich treten dem Pannobile-Verband bei, stellen auf biologischen und wenig später auf biodynamischen Weinbau um. Mit 15 anderen Winzerinnen und Winzern gründen sie die Gruppe respekt-BIODYN, die sich dem Ziel verschrieben hat, mit biodynamischen Methoden Weine von höchster Qualität zu erzeugen. Zudem kehren sie raffinierter Kellertechnik und dem Einsatz von neuen Holzfässern den Rücken. Ihre Devise lautet fortan: Weniger ist mehr. Auch das ist von Erfolg gekrönt. Mit ihren naturbelassenen Weinen werden die Heinrichs zu Pionieren der österreichischen Orange-Wine-Szene.

Amphoren im Keller vom Heinrich Weingut

Das Potenzial von Gols und Leithaberg 

Schon früh hat Gernot Heinrich vom Leithaberg auf der anderen Seeseite Trauben zugekauft. Als sich 2006 die Möglichkeit bietet, die Flächen des Traubenlieferanten zu erwerben, greift er zu.Im Keller setzt er alles daran, das Potenzial der Parade-Lagen von Gols und Leithaberg schmeckbar zu machen: Die Trauben werden schonend verarbeitet. Der Ausbau erfolgt in großen gebrauchten 500-Liter-Fässern, Edelstahl und in Tonamphoren. Auch die Weißweine vergären auf der Maische. Schwefel kommt höchstens minimal zum Einsatz. Damit fallen die Weine durch das Raster der österreichischen Weingesetzgebung. Aufgrund ihrer dunklen Farbe und ihrem gerbstoffreichen Touch dürfen sie „nur“ als Landwein deklariert werden. Mit der Linie „Freyheit“ schaffen sich die Heinrichs deshalb eine ganz eigene Kategorie. Weine mit viel Substanz und Ausdruck – frei und ungewöhnlich!

Rebzeilen von Heinrich  mit verschiedenen Laubfärbungen im Herbst
Biodynamie bei Weingut Heinrich
Lage Leithaberg Weingut Heinrich
Weingut Neubau am Salzberg Weingut Heinrich