2011 ist Johannes Jülg in den Familienbetrieb eingestiegen, den er seither gemeinsam mit seinem Vater Werner führt. Zuvor hat er in der Weinbauschule im schwäbischen Weinsberg sowie in verschiedenen Betrieben das Winzerhandwerk gelernt, auch in Frankreich. Die Zeit dort hat ihn geprägt: Dichtere Pflanzungen, frühere Ernte, Qualität statt Masse, das sind Dinge, die er sich zu eigen gemacht hat. Mit Erfolg. Dem Weingut wird von der Presse „ein beachtlicher [Qualitäts]Sprung nach oben“ (Die Welt) bescheinigt. Vater und Sohn sind ein gutes Team: Johannes besitzt jugendlichen Leichtsinn und Experimentierfreude, der Vater verfügt über dreißigjährige Berufserfahrung. Heute ist er vor allem für den Crémant des Weinguts zuständig.