Besonders eindrucksvoll ist der Moulin-à-Vent Vieilles Vignes de 1903. Die Reben dieser nur 0,7 Hektar kleinen Parzelle wurden vor über 120 Jahren gepflanzt – zu einer Zeit, als Edward VII. König von England war und Jack London Der Seewolf veröffentlichte.
Yohan Lardy behandelt diesen Weinberg wie ein Kleinod: keine Maschinen, ausschließlich Handarbeit, um die empfindlichen Böden und uralten Gamay-Stöcke zu bewahren. Der Ertrag liegt bei lediglich 20 Hektolitern pro Hektar – vergleichbar mit Grand-Cru-Lagen. Das Resultat ist ein Beaujolais von außergewöhnlicher Dichte und Tiefe: intensive Aromen von Sauerkirschen und schwarzen Schattenmorellen, eingebettet in seidige Tannine und begleitet von einer subtil erdig-mineralischen Note.
Ein Wein, der nicht nur die Essenz von Moulin-à-Vent, sondern auch die Magie eines über hundertjährigen Weinbergs in sich trägt.