Ökologischer Land- & Weinbau KRAEMER Silvaner Alte Reben RESERVE Bio 2018

Ökologischer Land- & Weinbau KRAEMER Silvaner Alte Reben RESERVE 2018

€55,00 EUR
Inhalt: 0,75 l (€73,33 EUR / 1 Liter)
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Ökologischer Land- & Weinbau KRAEMER Silvaner Alte Reben RESERVE Bio 2018

Ökologischer Land- & Weinbau KRAEMER Silvaner Alte Reben RESERVE 2018

€55,00 EUR
Inhalt: 0,75 l (€73,33 EUR / 1 Liter)
nur auf Vorbestellung im Laden verfügbar
Region:
Franken
Jahrgang:
2018
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Hinweis:
Ungewohntes Geschmacksbild, vegan
Alkoholgehalt:
12,5 % vol
Herkunft:
Deutschland
Rebsorten:
Silvaner
Allergene:
Enthält Sulfite
Hofpreis*:
Die aktuellen Jahrgänge dieses Winzers erhalten Sie bei uns zum Hofpreis.
Restzucker:
< 1,0 g/l
Bio:
Wein Bio Zertifiziert
Artikel-Nr.:
8990015

Der Silvaner ist natürlich die fränkische Paraderebsorte schlechthin und auch für Stephan Krämer die Königsklasse. Mit dieser Reserve-Variante hat er nun nicht nur seinem Sortiment die Krone aufgesetzt, sondern wohl einen der ausdrucksvollsten Silvaner überhaupt geschaffen. Aufgrund seiner weitgehend naturbelassenen Machart und Stephans Faible für satte Phenolik ist der Silvaner Alte Reben Reserve nur bedingt mit klassischen Weinen zu vergleichen. Ja, es handelt sich um eine grundlegend andere Art von Wein. Doch bewegt sich das für uns qualitativ ganz klar in der Sphäre von Spitzenweinen der namhaftesten Erzeuger*innen in Franken wie den beiden Sauers, May, Luckert etc. Umso größer erscheint diese Leistung, wenn man bedenkt, dass Stephan Krämer eben nicht über viel gerühmte Terroirs verfügt, bei Weitem auch nicht über so nobel ausgestattete Keller oder einen annähernd so großen Erfahrungsschatz wie die genannten VDP-Weingüter. Deren Leistungen wollen wir hier keinesfalls schmälern. Wer aber auch nur ein bisschen Sinn für ein progressiveres Geschmacksbild im Wein hat, der wird für diesen außergewöhnlichen Silvaner viele Große Gewächse links liegen lassen.

Der Wein ist eine Partie von Stephans „Silvaner Alte Reben“ aus 2018, die er für weitere zwei Jahre in sein allerfeinstes gebrauchtes Barrique aus dem Burgund legte. Die Trauben stammen aus einer singulären Parzelle im steilen Teil des Röttinger Feuersteins mit Muschelkalk und Graphitadern. Auch dieser Wein wurde natürlich spontanvergoren und wie bei Stephan Krämer üblich mit Partien aus offener Maischegärung und Macération carbonique verschnitten, ohne Schönung oder Filtration und nur mit minimaler Schwefeldosis gefüllt. Die leichte Trübung im strohgelben Wein ist gewollt.

Im gelbfruchtigen Bukett finden sich Anklänge von Dörrobst, auch eine Spur Ananas, halbfermentierter Tee, etwas Bienenwachs, kräutrige und tabakartige Noten. Die feinkörnigen Tannine wirken irgendwie noch jung – wie der Wein auch insgesamt eine fast jugendliche Frische an den Tag legt. Straff, schlank, dennoch saftig und dicht fließt er mit seiner runden Säure, salzigen Mineralität und einer faszinierenden phenolischen Würze über den Gaumen und klingt noch ewig nach. Ein Monument von einem Silvaner! Und in seiner kompromisslosen Stilistik eine absolute Ausnahmeerscheinung. 

Schon seit längerer Zeit setzt Stephan Krämer auf einen sehr langsamen Ausbau, was den Weinen Tiefe und Komplexität verleiht. Auf diesem Weg ist er hier noch einen gehörigen Schritt weitergegangen – und das Ergebnis ist ergreifend. Von diesem Meilenstein in Stephans stetiger Entwicklung gibt es gerade mal 300 Flaschen und wir sind der Meinung, dass er eigentlich zum Pflichtprogramm in jeder ernst zu nehmenden Weinsammlung gehört. Vorausgesetzt natürlich, man weiß sein unkonventionelles Geschmacksprofil grundsätzlich zu schätzen. Da Stephan diese Stilistik erst seit wenigen Jahren verfolgt und wir ihn erst seit seiner 2016er-Kollektion vollumfänglich im Blick haben, ist es nicht leicht einzuschätzen, wie seine Weine reifen. Schaut man sich jedoch gerade diese 2016er derzeit an, so zeigen selbst die einfachsten unter ihnen noch keinerlei Anzeichen von Alterung, nur immer komplexer werdende Tertiäraromen, aber auch zunehmend mehr Charme und Harmonie. Der 2018 Alte Reben Reserve wird daher sicherlich über viele Jahr oder auch Jahrzehnte reifen können. Mit ausreichender Belüftung ist er aber schon jetzt sehr zugänglich. Übrigens dürfen wir uns schon in naher Zukunft auf weitere „Late Releases“ aus dem Hause Kraemer freuen …

Yook & Neser vom vinocentral-Team, Juni 2023

Franken im Norden Bayerns, entlang der Mainschleifen, ist eine der kontinentalsten Weinregionen Deutschlands – mit warmen Sommern und kühlen Wintern. Ihre Leitrebsorte ist der Silvaner, der hier zu trockenen, erdig-mineralischen Weißweinen von großer Eigenständigkeit reift wie kaum anderswo. Drei Böden prägen die Region: Muschelkalk, Buntsandstein und Keuper – auf dem roten Buntsandstein des Untermains gedeiht zudem ein feiner Spätburgunder. Bei uns steht dafür eine Riege überwiegend biologisch arbeitender Betriebe: von klassischem Silvaner und Riesling über Buntsandstein-Spätburgunder bis zum flaschenvergorenen Sekt.

Franken

Ökologischer Land- & Weinbau KRAEMER Weingut

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Stephan Kraemers Weine wirken erstaunlich präzise und ungewöhnlich klar. Vor allem aber verfügen sie – anders als viele andere Naturweine – trotz aller Ecken und Kanten über eine ganz wunderbare Harmonie, eine eigentümliche Strahlkraft und ein großes Alterungspotenzial.. …
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