Domaine Saint Nicolas "Reflets" Fiefs Vendéens Bio 2018

Domaine Saint Nicolas "Reflets" Fiefs Vendéens 2018 Bio

€18,50 EUR
Inhalt: 0,75 l (€24,67 EUR / 1 Liter)
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Domaine Saint Nicolas "Reflets" Fiefs Vendéens Bio 2018

Domaine Saint Nicolas "Reflets" Fiefs Vendéens 2018 Bio

€18,50 EUR
Inhalt: 0,75 l (€24,67 EUR / 1 Liter)
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Region:
Loire
Jahrgang:
2018
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Boden:
Tonschiefer
Hinweis:
vegan
Alkoholgehalt:
13,5 % vol
Herkunft:
Frankreich
Rebsorten:
Négrette, Spätburgunder
Allergene:
Enthält Sulfite
Restzucker:
< 3,0 g/l
Ausbau:
Spontangärung, entrappt, 9 Mon. in Holzfudern
Bio:
Wein Bio Zertifiziert
Artikel-Nr.:
8964004

Das kleine Weinbaugebiet Fiefs Vendéens liegt zwar ziemlich isoliert rund 50 km südlich der Mündung der Loire in den Atlantik, wird aber weingeografisch noch der Loire zugeordnet. Der entscheidende Terroir-Faktor ist hier sicherlich der wilde Nordatlantik, der zwar eine hohe Luftfeuchtigkeit mit sich bringt, aber auch permanenten Wind, der die Trauben nach Regenfällen schnell wieder abtrocknen lässt und so der Gefahr von Pilzbefall entgegenwirkt. 

Der Fiefs Vendéens „Reflets“ der Domaine Saint Nicola ist eine Cuvée aus Pinot Noir und Négrette von rund 30 Jahre alten Reben. Die Rebflächen sind nach Südwesten ausgerichtet, die Böden von blauem bis grauem Tonschiefer und Quarzit geprägt. Thierry Michon und seine beiden Söhne bewirtschaften ihre Weinberge biodynamisch. Die Trauben wurden selektiv von Hand gelesen, vollständig entrappt und je nach Rebsorte und Partie für zwei bis vier Wochen in offenen Gärbottichen auf der Maische spontanvergoren. Der Ausbau erfolgte über zehn Monate in großen Fuderfässern – also ohne schmeckbaren Holzeinfluss. Keinerlei Schönung, Filtration oder sonstige önologische Eingriffe, außer etwas Schwefel zur Füllung. 

Im Bukett dezent animalisch mit feiner Kirsch- und Cassisfrucht, pfeffrigen, rauchigen bis jodigen Anklängen, aber auch Waldboden und floralen Noten. Die Frucht setzt sich am Gaumen fort, getragen von seidigen Tanninen, feiner mineralischer Säure und einem eher kühlen Charakter. Vor allem die Tannine lassen auch hier nicht unbedingt an Pinot Noir denken – der kühle und zugleich saftige Duktus hingegen schon. Ein außergewöhnlicher und nicht minder delikater Wein, der trotz seiner 13,5 Vol.-% eher kühl, frisch und geradezu atlantisch wirkt. 

Das vielbemühte plakative Sommelier-Bonmot „What grows togehter goes together“ ist zwar nicht immer ein verlässlicher Kompass für ein gelungenes Food-Wine-Pairing. Hier kann man damit aber einen Volltreffer landen. Denn im Nordwesten der Vendée liegt die Stadt Challans, die auch der wohl delikatesten Ente der Welt ihren Namen gibt. Und zu so einer schönen fetten Challans-Ente aus dem Ofen erweist sich der saftig-frische, aber durchaus kraftvolle „Reflets“ als kongenialer Partner.

Yook & Neser vom vinocentral-Team, November 2023

Wer bei der Loire zuerst an Schlösser denkt, übersieht, dass an Frankreichs längstem Fluss eine Weinvielfalt entsteht, die weltweit ihresgleichen sucht. Der nicht begradigte Strom und die sanfte Hügellandschaft geben sich nur optisch gleichförmig: Im Untergrund verbergen sich geologische Formationen, die abwechslungsreicher kaum sein könnten. Der Terroir-Gedanke spielt hier eine besondere Rolle – zahlreiche Lagen gehörten zu den ersten, die 1936 den AOC-Status erhielten. Dass spannende Weine entstehen, wussten schon die Römer; ihnen folgten im Mittelalter Ordensbrüder und Könige, denen der Wein vor der Schlosstür nie ausging.

Domaine Saint Nicolas

Domaine Saint Nicolas

Von der steigenden Qualität des Weinbaugebiets Fiefs Vendéens 50 km südlich der Loire an der Atlantikküste zeugt nicht zuletzt die Aufwertung zur AOC im Jahr 2011. Als Vorreiter dieses Qualitätsschubs kann durchaus der quirlige und umtriebige Winzer Thierry Michon von der Domaine Saint Nicolas gelten.......
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