Weingut Weninger Furmint Stein Bio 2020

Weingut Weninger Furmint Stein Bio 2020

€24,00 EUR
Inhalt: 0,75 l (€32,00 EUR / 1 Liter)
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Weingut Weninger Furmint Stein Bio 2020

Weingut Weninger Furmint Stein Bio 2020

€24,00 EUR
Inhalt: 0,75 l (€32,00 EUR / 1 Liter)
nur auf Vorbestellung im Laden verfügbar
Region:
Sopron
Weingut:
Weingut Weninger
Jahrgang:
2020
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Boden:
Schiefer
Hinweis:
vegan
Alkoholgehalt:
11,5 % vol
Herkunft:
Ungarn
Rebsorten:
Furmint
Allergene:
Enthält Sulfite
Ausbau:
14 Monate in 500l Holzfässern auf der Vollhefe ohne Schwefel, natürlicher biologischer Säureabbau
Bio:
AT-BIO-402, Wein Bio Zertifiziert
Artikel-Nr.:
8706080

Die Lage Steiner in der ehemals burgenländischen, heute ungarischen Gemeinde Sopron (ehemals Ödenburg), im Südwesten des Neusiedlersees, wurde im 17. Jahrhundert als beste Weinlage der Region angesehen. Mit ihrem steinigen (Gneis, Glimmerschiefer), daher trockenen und heißen Boden ist sie in leichter Hangneigung nach Osten ausgerichtet. Das warme Klima der pannonischen Tiefebene kommt ihnen zugute. 

Franz Weninger hat hier 2017 Furmint auf über 20 Jahre alte Rebstöcke aufgepfropft, eine gute Alternative zur Neupflanzung, weil die Reben vom tiefen Wurzelwerk der alten Stöcke profitieren. Gerade bei eher trockenen Böden. 

Die biodynamisch erzeugten Trauben wurden selektiv von Hand gelesen, direkt gepresst und spontanvergoren. Ganze 17 Monate verblieb der Furmint Stein anschließend in großen Holzfässern auf der Vollhefe – ohne Schwefel – und durchlief die natürliche malolaktische Gärung. Keine Schönung oder Filtration. Nur 10 mg/l Schwefel zur Füllung. 

Im Bukett reife hellgelbe Frucht mit honigartigen, kräutrigen, nussigen und rauchig-steinigen Noten. 

Im Mund schlank und dicht mit frischem Säurenerv. Zupackend, aber geschmeidig – im langen mineralischen Finish pikant mit dezenter Schärfe. Klasse!

Yook und Neser vom vinocentral-Team, Januar 2025

Sopron zählt zu den ältesten Weinbauregionen Ungarns – der Weinbau lässt sich bis in keltische Zeit zurückverfolgen, und bereits im 14. Jahrhundert war sie die bedeutendste des Landes. Das prägte eine klare Identität: Rund drei Viertel der Rebfläche sind mit Kékfrankos bestockt, weshalb sich Sopron selbstbewusst als „Hauptstadt des Kékfrankos" bezeichnet. Begünstigt wird das durch die Lage am Südufer des Neusiedlersees und schiefer- und kristallinreiche Böden. Eine Volksabstimmung 1921 trennte die Region zwar staatlich vom österreichischen Burgenland, an der gemeinsamen Rebsorten- und Terroirtradition änderte das jedoch nichts. Bei uns stehen dafür zwei naturnah arbeitende Kékfrankos-Spezialisten – Grenzgänger zwischen Ungarn und Österreich.

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