Weingut Sander Zeitensprung Alte Sorte Bio 2024

Weingut Sander Zeitensprung Alte Sorte Bio 2024

€15,00 EUR
Inhalt: 0,75 l (€20,00 EUR / 1 Liter)
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Weingut Sander Zeitensprung Alte Sorte Bio 2024

Weingut Sander Zeitensprung Alte Sorte Bio 2024

€15,00 EUR
Inhalt: 0,75 l (€20,00 EUR / 1 Liter)
nur auf Vorbestellung im Laden verfügbar
Region:
Rheinhessen
Jahrgang:
2024
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Hinweis:
vegan
Alkoholgehalt:
12,0 % vol
Herkunft:
Deutschland
Rebsorten:
Grünfränkisch
Allergene:
Enthält Sulfite
Hofpreis*:
Die aktuellen Jahrgänge dieses Winzers erhalten Sie bei uns zum Hofpreis.
Restzucker:
1,6 g/l
Ausbau:
Ausbau in Edelstahltanks
Bio:
Wein Bio Zertifiziert, DE-ÖKO-022
Lebensmittelkennzeichnung:
Energie kJ/100ml:
297
Artikel-Nr.:
8752021

Im 1. Jahrhundert n. Chr. erweckt - 1827 entschwunden - 2008 wiederentdeckt - 2018 wiederbelebt
Grünfränkisch ist eine historische Rebsorte mit Ursprung in vorrömischer Zeit, die als ausgestorben galt. Sie zeigt einen einzigartigen Weincharakter, der durch die Lagerung in Amphoren unterstrichen wird.

Stefan Sander über seinen ersten Grünfränkisch-Jahrgang

Verkostungsnotiz des Jahrgangs 2018:

Fast ehrfürchtig wird man beim Anblick der geöffneten Flasche. Ungefähr so als würde man einem Dodo (Raphus cucullatus) in seinem natürlichen Lebensraum begegnen. Denn beinahe wäre es der historischen Rebsorte Grünfränkisch wie dem flugunfähigen Vogelwesen aus dem 16. Jahrhundert ergangen und sie wäre für immer ausgelöscht gewesen. 
Bis zu ihrer Wiederentdeckung 2008 galt die Grünfränkisch-Rebe als verschwunden. Dank dem Forscher Andreas Jung, quasi dem „Indiana Jones“ der verlorenen Rebsorten, und dem Rebveredler Ulrich Martin wurde sie zu neuem Leben erweckt. Stefan Sander aus dem rheinhessischen Mettenheim ist eine*r der wenigen Winzerinnen und Winzer, die sie wieder angepflanzt haben.

Strohgelb bis goldgelb steht dieser Wein im Glas, im vielschichtigen Bukett finden sich Passionsfrucht, herbe Grapefruit und Nuancen von Trockenblumen, Stroh und Heu. Hinzu gesellen sich Anklänge an Kochbirne, Fenchel und grüne frische Kräuter wie Schnittlauch, Dill, Zitronenthymian und Koriander. Auch etwas leicht Animalisches ist zu entdecken.
Im Mund dann spritzig frisch und zugleich, durch die Lagerung in der Amphore, cremig soft auf der Zunge. Spürbares Säurespiel und eine im Allgemeinen leider nur selten wahrnehmbare feine, adstringierende, leichte Bitternote und Salzigkeit als lang anhaltender Abgang. Für einen fast schon Totgesagten ein überaus lebendiger und präsenter Wein!

Robert Frey vom vinocentral-Team, November 2020

Rheinhessen zwischen Rhein und Nahe ist das größte Weinbaugebiet Deutschlands – eine sanfte Hügellandschaft, das „Land der tausend Hügel". Lange vor allem für Massenwein bekannt, hat hier seit den 2000er-Jahren eine junge Generation eine spektakuläre Qualitätswende ausgelöst; heute zählt Rheinhessen zu den dynamischsten Weinregionen der Welt. Leitrebsorte ist der Riesling – großartig etwa am Roten Hang bei Nierstein und auf den Kalkböden des Wonnegaus –, dazu der heimische Silvaner, Scheurebe und feiner Sekt. Bei uns steht dafür eine große Riege, viele bio oder biodynamisch: von weltberühmten Spitzengütern bis zur jungen Naturwein-Avantgarde.

Sander

Sander

Das Weingut Sander im rheinhessischen Mettenheim ist Deutschlands ältestes Bioweingut. Schon der Großvater Ottoheinrich hatte einen ganzen Schrank voller Literatur über Biodynamie. Über drei Generationen hinweg wurde die Überzeugung, im Einklang mit der Natur erstklassige Weine zu erzeugen, weiterentwickelt....
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