Thomas Niedermayr T.N. 16 Souvignier Gris Bio 2021

Thomas Niedermayr - Hof Gandberg Souvignier Gris 2021 Bio

€24,90 EUR
Inhalt: 0,75 l (€33,20 EUR / 1 Liter)
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Thomas Niedermayr T.N. 16 Souvignier Gris Bio 2021

Thomas Niedermayr - Hof Gandberg Souvignier Gris 2021 Bio

€24,90 EUR
Inhalt: 0,75 l (€33,20 EUR / 1 Liter)
nur auf Vorbestellung im Laden verfügbar
Region:
Trentino-Südtirol
Jahrgang:
2021
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Boden:
weißer Dolomit
Hinweis:
vegan
Alkoholgehalt:
13,0 % vol
Herkunft:
Italien
Rebsorten:
Souvignier Gris
Allergene:
Enthält Sulfite
Restzucker:
< 3,0 g/l
Ausbau:
10 Mon. in Edelstahltanks, 13 Mon. in Tonneaux, Ganztraubenpressung, Spontangärung, unfiltriert
Bio:
IT-BIO-013, Wein Bio Zertifiziert
Artikel-Nr.:
8107005

Die Veränderungen des Klimas schreiten massiv voran und stellen mehr und mehr auch den Weinbau vor Probleme. Gerade im biologischen Anbau, dem beim Pflanzenschutz nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Sogenannte pilzwiderstandsfähige Rebsorten – kurz PIWIs – können hier ein Lösungsansatz sein. Dabei handelt es sich um gezielte Neuzüchtungen, die zwar nicht vollkommen gegen Pilzbefall gewappnet sind, aber sich zumindest mit deutlich weniger Pflanzenschutzmaßnahmen dagegen behaupten können. Auch in Deutschland experimentieren immer mehr Winzer*innen damit. Wirklich überzeugende Weine gelingen ihnen dabei bislang aber eher selten. Manche Expert*innen vermuten, dass es einfach an der Erfahrung im An- und vor allem Ausbau fehlt. Andere wiederum hegen Zweifel am grundsätzlichen Potenzial dieser Rebsorten. Für Thomas Niedermayr, der mit seiner Familie in Eppan an der Südtiroler Weinstraße Weinbau betreibt, steht dieses Potenzial hingegen außer Frage. Deshalb setzt er längst überwiegend auf PIWI-Sorten wie den Souvignier Gris – und das auf äußerst überzeugende Weise.

Souvignier Gris ist eine Kreuzung aus den Rebsorten Seyval Blanc und Zähringer. Sie zeigt hohe Resistenz gegen echten und falschen Mehltau sowie Botrytis. Familie Niedermayr hat die Sorte 2016 in der Gemeinde Eppan auf 270 bis 400 m über NN gepflanzt. Die tiefgründigen Böden hier sind von Lehm und Kalk geprägt – mit einem hohen Anteil an weißem Dolomit-Gestein. Nach selektiver Handlese wurden die Trauben schonend entrappt und gepresst. Spontangärung und zwölfmonatiges Hefelager, teils im neutralen Eichenfass, teils im Edelstahltank. Keine Schönung oder Filtration.

Der goldgelbe Wein zeigt ein feines Bukett mit gelbfruchtigen Aromen wie Pfirsich, untermalt von kräutrigen und floralen Noten, aber auch dezent rauchigen und jodigen Anklängen. Am Gaumen setzt sich die Frucht schön fort, getragen von einer frischen Säure und einem erdig-mineralischen Kern. Alles sehr geschmeidig, feinwürzig und klar. Eine dezent herbe Note im Finish sorgt für zusätzliche Frische. So darf die PIWI-Zukunft gerne kommen!

Es lohnt sich in jedem Fall, dem Wein zu Entfaltung vorab etwas Luft zu gönnen. Sein volles Potenzial zeigt er übrigens als Speisebegleiter zur feinen Küche mit Gemüse, Fisch oder Geflügel im Zentrum, aber natürlich auch zu den bodenständigen Gerichten seiner Heimat wie Kasnocken mit Speck-Krautsalat oder Stockfischgröstl.

Yook & Neser vom vinocentral-Team, September 2023

Trentino-Südtirol verbindet alpine Höhen mit mediterranen Einflüssen und zählt zu den vielfältigsten Weinregionen Italiens. Im Trentino spielt der würzige, tiefdunkle Teroldego eine besondere Rolle, während Südtirol für Vernatsch und Lagrein ebenso steht wie für charaktervolle Weißweine aus den kühleren Höhenlagen. Große Unterschiede zwischen Tag und Nacht und eine Vielfalt an Böden verleihen den Weinen Frische und Eigenständigkeit. Bei uns stehen dafür drei biologisch und biodynamisch arbeitende Weingüter, die heimische Rebsorten und ihre Herkunft in den Mittelpunkt stellen – vom Teroldego aus dem Trentino bis zu eigenständigen Rot- und Weißweinen aus Südtirol.

Thomas Niedermayr - Hof Gandberg

Thomas Niedermayr - Hof Gandberg

Rudolf Niedermayr gehört in Südtirol zu den Bio-Winzern der allerersten Stunden. Auf seinem Hof Gandberg oberhalb von Eppan bewirtschaftet er seine Weinberge, Obstwiesen und Gemüsebeete schon seit Mitte der 1980er-Jahren biologisch. Wenig später trat er als einer der Ersten dem Bioland-Verband bei...
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