Terroir al Limit Pedra de Guix 2017

Terroir al Limit Pedra de Guix 2017

€62,00 EUR
Inhalt: 0,75 l (€82,67 EUR / 1 Liter)
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Terroir al Limit Pedra de Guix 2017

Terroir al Limit Pedra de Guix 2017

€62,00 EUR
Inhalt: 0,75 l (€82,67 EUR / 1 Liter)
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Region:
Priorat
Jahrgang:
2017
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Boden:
Lehm, Schiefer
Alkoholgehalt:
13,0 % vol
Herkunft:
Spanien
Rebsorten:
Macabeo, Garnacha Blanca, Pedro Ximenez
Allergene:
Enthält Sulfite
Ausbau:
Spontangärung, Ganztraubenpressung
Artikel-Nr.:
8735042

Berühmt ist Dominik Huber natürlich vor allem für seine unglaublich feinen, eleganten und finessenreichen Rotweine aus den an sich für ausgesprochene Kraftmeierei und Barrique-Orgien renommierten Nachbarregionen Priorat und Montsant. Dabei steht stets die Typizität der Rebsorte und ihr jeweiliges Terroir bedingungslos im Vordergrund.  Diese puristische Auffassung hat ihn sogar dazu bewogen, die großen Eichenfässer im Keller wieder abzuschaffen, weil sie den Terroirausdruck aus seiner Sicht verfälschen, und stattdessen im neutralen Beton auszubauen. Umso mehr überrascht vor dem Hintergrund dieser Weißwein, mit dem er sich einen sehr ungewöhnlichen handwerklichen Kniff im Ausbau erlaubt, indem er die Rebsorte Pedro Ximenez, die man vor allem als den gehaltvoll süßen Bestandteil des Sherrys kennt, oxidativ ausbaut, wodurch der Wein auch tatsächlich eine dezente Sherry-Aromatik erhält. Das ist mehr als nur eine aufgesetzte Spielerei und im Ergebnis für uns einer der faszinierendsten und eigenständigsten Weißweine Spaniens.

Der Pedra de Guix von Terroir al Límit setzt sich zu gleichen Teilen aus den drei wichtigsten weißen Rebsorten und Terroirtypen des Priorats zusammen: Pedro Ximenez vom Lehmboden in der Gemeinde Lloar, Macabeo vom Flussschwemmboden in Torroja, Grenache Blanc vom Schiefer in Poboleda. Die Reben sind zwischen 50 und 80 Jahren alt. Nach der selektiven Handlese wurden die Ganztrauben in einer traditionellen Korbpresse langsam gepresst. Spontangärung in Betontanks, wobei der Pedro Ximenez separat eine kontrollierte Oxidation durchlief, bevor er mit der restlichen Partie vermählt wurde. Ganze 24 Monate durfte der Wein insgesamt reifen.

Helles Bernstein im Glas. Unaufdringlich, aber vielschichtig mit Noten von gelbem Apfel, Honig, Dörrobst, Kamille und getrockneten Ringelblumen, aber auch dezent zitrischen Anklängen.

Im Mund dicht, opulent und körperreich, mit enormem Druck am Gaumen und ausgeprägtem Schmelz – zugleich aber auch unglaublich frisch, feingliedrig und finessenreich. Im endlosen Nachhall tritt der dezente Sherry-Ton hervor, aufgefrischt von der salzigen Mineralität und einem hintergründigen Säurenerv. Ein überaus agiler und dabei fast zärtlicher Gigant – und mit nichts wirklich zu vergleichen.

Über diese Ausnahmeerscheinung im Glas kann man etliche Stunden meditieren, in denen der Wein sich immer weiter entfaltet und vielschichtiger wird – auch wenn man beim ersten Schluck vielleicht denkt, dass da schon alles gesagt ist. Wie alle Weine von Dominik Huber ist auch dieser jedoch von seiner kulinarischen Anschlussfähigkeit her gedacht. Und da eröffnen sich durch die wunderbare Verbindung von Reife und Opulenz auf der einen, Frische und Finesse auf der anderen Seite unendlich viele Möglichkeiten: ein mit Rosmarin gebratenes Secreto vom Belotta-Schwein mit Aprikosen, Rochenflügel mit Kapern in Nussbutter gebraten auf einem fruchtigen Paprikabett, gebratene Perlhuhnbrust auf Espinacas à la catalana mit Rosinen und Pinienkernen, eine mit Morcheln gefüllte Galantine von der Wachtel mit sautiertem Spitzkohl, Trauben und schwarzen Walnüssen …

Yook & Neser vom vinocentral-Team, August 2023

Das Priorat in Katalonien ist eine der renommiertesten Weinregionen Spaniens – und eine der ganz wenigen mit dem höchsten Herkunftsrang (D.O.Q.). In dem abgelegenen, gebirgigen Talkessel prägt vor allem ein Boden das Bild: die Llicorella, ein rötlich-schwarzer Schiefer mit Quarzeinschlüssen, der die Reben zwingt, tief zu wurzeln. Auf steilen Terrassen wachsen uralte Buschreben von Garnacha und Cariñena zu tiefgründigen, mineralischen Weinen heran. Nach Jahren der Kraft und Konzentration setzt eine neue Generation heute auf Finesse und Frische. Bei uns steht dafür ein biodynamisch arbeitendes Weingut, das lagenreine Weine von großer Eleganz keltert.

Terroir al Limit

Terroir al Limit

Der gebürtige Münchner Domenik Huber betreibt seit 2001 in Torroja del Priorat, an den steilen Hängen des Montsantgebirges, das Weingut Terroir al Límit. Sein Ziel sind elegante Weine, die trotzdem das besondere Terroir wieder spiegeln. Das macht er sehr erfolgreich. Seine Topwein Les Manyes hat im Jahre 2026 100 Punkte bekommen...
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