Peter Wetzer Sopron Weiss 2021

Peter Wetzer Peter Weiss 2021

€14,90 EUR
Inhalt: 0,75 l (€19,87 EUR / 1 Liter)
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Peter Wetzer Sopron Weiss 2021

Peter Wetzer Peter Weiss 2021

€14,90 EUR
Inhalt: 0,75 l (€19,87 EUR / 1 Liter)
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Region:
Sopron
Weingut:
Péter Wetzer
Jahrgang:
2021
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Boden:
Schiefer
Hinweis:
Ungewohntes Geschmacksbild, vegan
Alkoholgehalt:
14,0 % vol
Herkunft:
Ungarn
Rebsorten:
Grüner Veltliner
Allergene:
Enthält Sulfite
Restzucker:
< 3,0 g/l
Ausbau:
Spontangärung, unfiltriert, ungeschwefelt, ungeschönt
Artikel-Nr.:
8701009

Dass Naturweine oft etwas teurer sind, hat gute Gründe. Der Bioweinbau ist mit erheblichem Mehraufwand und häufig auch Ernteeinbußen verbunden. Ebenso birgt es gewisse Risiken, im Keller den Dingen einfach ihren Lauf zu lassen. Umso erfreulicher ist es für uns immer, gerade in diesem Bereich etwas budgetfreundlichere Tropfen zu finden – wie diesen hier vom ungarischen Kékfrankos-Zauberer Péter Wetzer. 

Hinter dem simplen Namen verbirgt sich ein auf der Maische vergorener Grüner Veltliner aus Péter Wetzers Heimatregion Sopron, also von der ungarischen Seite des mittleren Burgenlandes, südwestlich des Neusiedlersees. Handlese, Spontangärung, keine Schönung, keine Filtration, kein Schwefelzusatz. Anders als die Preisklasse vermuten lässt, handelt es sich hier um einen durchaus anspruchsvollen Wein, dem man vor dem Genuss unbedingt viel Luft gönnen sollte. Dann entfaltet sich ein harmonisches, eher zurückhaltendes Bukett mit leicht mentholischen und kräutrigen Noten, Heu, frischem Apfelmost und erdigen Anklängen von Kartoffelschale. 

Im Mund breitet sich der kraftvolle und sehr körperreiche Wein mit dichtem Schmelz aus und macht ordentlich Druck am Gaumen. Die Anklänge von reifem gelbem Kernobst wirken fast süßlich, obwohl der Wein durch und durch trocken ist. Die Tanninstruktur ist solide, aber längst nicht so vordergründig, wie man das von anderen maischevergorenen Weißweinen kennt. Und trotz der milden Säure zeigt der Wein Frische und Spannung am Gaumen und verabschiedet sich dort mit einer dezent herben Note im langen Finish. Alles andere als ein simples Glou-Glou-Weinchen, sondern ein echter und sehr eigenständiger Charakterkopf zu einem sehr fairen Preis.

Yook & Neser vom vinocentral-Team, Juni 2024

Sopron zählt zu den ältesten Weinbauregionen Ungarns – der Weinbau lässt sich bis in keltische Zeit zurückverfolgen, und bereits im 14. Jahrhundert war sie die bedeutendste des Landes. Das prägte eine klare Identität: Rund drei Viertel der Rebfläche sind mit Kékfrankos bestockt, weshalb sich Sopron selbstbewusst als „Hauptstadt des Kékfrankos" bezeichnet. Begünstigt wird das durch die Lage am Südufer des Neusiedlersees und schiefer- und kristallinreiche Böden. Eine Volksabstimmung 1921 trennte die Region zwar staatlich vom österreichischen Burgenland, an der gemeinsamen Rebsorten- und Terroirtradition änderte das jedoch nichts. Bei uns stehen dafür zwei naturnah arbeitende Kékfrankos-Spezialisten – Grenzgänger zwischen Ungarn und Österreich.

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