Peter Wetzer Kékfrankos Spern Steiner 2020

Peter Wetzer Kékfrankos Spern Steiner 2020

€29,90 EUR
Inhalt: 0,75 l (€39,87 EUR / 1 Liter)
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Peter Wetzer Kékfrankos Spern Steiner 2020

Peter Wetzer Kékfrankos Spern Steiner 2020

€29,90 EUR
Inhalt: 0,75 l (€39,87 EUR / 1 Liter)
nur auf Vorbestellung im Laden verfügbar
Region:
Sopron
Weingut:
Péter Wetzer
Jahrgang:
2020
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Boden:
Kalk, Lehm, Löss
Hinweis:
Die Bildung eines kleinen Depots ist möglich
Charakteristik:
lebendig, mineralisch, fruchtig, saftig
Alkoholgehalt:
13,0 % vol
Herkunft:
Ungarn
Rebsorten:
Lemberger
Allergene:
Enthält Sulfite
Ausbau:
Maischegärung, unfiltriert, Reifung für 18 Mon. im großen Holzfass
Artikel-Nr.:
8701007

Kékfrankos ist das ungarische Wort für den Blaufränkisch, der in Deutschland Lemberger genannt wird. Die über 60 Jahre alten Reben von Péter Wetzer stehen in einer der besten Lagen der Gemeinde Sopron auf kargen Schieferböden mit Quarzit. Er bewirtschaftet seine Weinberge biologisch, aber noch ohne Zertifizierung. Selektive Handlese. Die entrappten Trauben wurden in offenen Bottichen eingemaischt und über rund drei Wochen spontanvergoren. Ausbau auf der Feinhefe in gebrauchten Holzfässern mit 300 bis 1.000 Litern – also ohne Einfluss der Holzaromatik. Bis auf eine minimale Schwefelgabe kurz vor der Füllung gab es keinerlei önologische Zusätze oder Eingriffe.

Kraftvolles, fast explosives Bukett von dunklen Beerenfrüchten, vor allem Brombeere, aber auch Noten von Wacholder, Lorbeer, Pfefferminze und Veilchen. Im Mund saftig und vollmundig, zugleich frisch und kühl. Seidige, noch ganz leicht adstringierende Tannine und ein lebendiger Säurenerv. Schlanker, aber auch kraftvoller Körper. Langes Finish mit viel Frucht, dunkler, leicht rauchiger Würze und ausgeprägter Mineralität.

Yook & Neser vom vinocentral-Team, Februar 2023

Sopron zählt zu den ältesten Weinbauregionen Ungarns – der Weinbau lässt sich bis in keltische Zeit zurückverfolgen, und bereits im 14. Jahrhundert war sie die bedeutendste des Landes. Das prägte eine klare Identität: Rund drei Viertel der Rebfläche sind mit Kékfrankos bestockt, weshalb sich Sopron selbstbewusst als „Hauptstadt des Kékfrankos" bezeichnet. Begünstigt wird das durch die Lage am Südufer des Neusiedlersees und schiefer- und kristallinreiche Böden. Eine Volksabstimmung 1921 trennte die Region zwar staatlich vom österreichischen Burgenland, an der gemeinsamen Rebsorten- und Terroirtradition änderte das jedoch nichts. Bei uns stehen dafür zwei naturnah arbeitende Kékfrankos-Spezialisten – Grenzgänger zwischen Ungarn und Österreich.

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