Peter Wetzer Kékfrankos Silberberg 2018

Peter Wetzer Kékfrankos Silberberg 2018

€21,90 EUR
Inhalt: 0,75 l (€29,20 EUR / 1 Liter)
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Peter Wetzer Kékfrankos Silberberg 2018

Peter Wetzer Kékfrankos Silberberg 2018

€21,90 EUR
Inhalt: 0,75 l (€29,20 EUR / 1 Liter)
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Region:
Sopron
Weingut:
Péter Wetzer
Jahrgang:
2018
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Boden:
Schiefer
Hinweis:
Die Bildung eines kleinen Depots ist möglich
Charakteristik:
Himbeere, komplex, kühle schiefrige Mineralität, saftig, seidig
Alkoholgehalt:
12,5 % vol
Herkunft:
Ungarn
Rebsorten:
Lemberger
Allergene:
Enthält Sulfite
Ausbau:
Maischegärung, Reifung für 18 Mon. im großen Holzfass, unfiltriert
Artikel-Nr.:
8701008

Der Silberberg unweit des Neusiedlersees ist Péter Wetzers kühlste Lage. Die Böden des verhältnismäßig steilen Weinbergs sind reich an Schiefer und Quarzit – die Blaufränkisch-Stöcke sind überwiegend mehr als 50 Jahre alt und bringen nur noch geringe Erträge. Dementsprechend klein ist die Menge, die Péter hier jedes Jahr produziert. Die Trauben wurden selektiv von Hand gelesen, eingemaischt und mit einem kleinen Ganztraubenanteil über drei Wochen im offenen Bottich spontanvergoren. Ausbau in neutralen Holzfässern. 

Im Bukett Noten von reifen, süßen Kirschen und roten Beerenfrüchten. Dazu feine florale Anklänge, auch Hibiskustee, Wacholderbeere, Kartoffelschale, ein Hauch von Bienenwachs und Leder. 

Im Mund wirkt die Frucht leicht süßlich, obwohl der Wein vollkommen trocken ist. Mit seidigen Tanninen, kühl und weich fließt er über den Gaumen. Der Körper wirkt geradezu filigran, ein lebendiger Säurenerv sorgt für Spannung und Frische. Trotz aller Leichtigkeit ist der Silberberg Kékfrankos mit seiner erdig-würzigen, auch etwas herben Frucht und seiner Schiefermineralik, die sich hinten im Rachen ausbreitet, sehr nachhaltig und bleibt noch lange im Mund stehen. Sicherlich einer der feinsten Weine des ungarischen Blaufränkisch-Magiers. 

Yook & Neser vom vinocentral-Team, Februar 2024

Sopron zählt zu den ältesten Weinbauregionen Ungarns – der Weinbau lässt sich bis in keltische Zeit zurückverfolgen, und bereits im 14. Jahrhundert war sie die bedeutendste des Landes. Das prägte eine klare Identität: Rund drei Viertel der Rebfläche sind mit Kékfrankos bestockt, weshalb sich Sopron selbstbewusst als „Hauptstadt des Kékfrankos" bezeichnet. Begünstigt wird das durch die Lage am Südufer des Neusiedlersees und schiefer- und kristallinreiche Böden. Eine Volksabstimmung 1921 trennte die Region zwar staatlich vom österreichischen Burgenland, an der gemeinsamen Rebsorten- und Terroirtradition änderte das jedoch nichts. Bei uns stehen dafür zwei naturnah arbeitende Kékfrankos-Spezialisten – Grenzgänger zwischen Ungarn und Österreich.

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