Bild Peter Wetzer Kékfrankos Blumenthal 2021

Peter Wetzer Kékfrankos Blumenthal 2021

€24,90 EUR
Inhalt: 0,75 l (€33,20 EUR / 1 Liter)
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Bild Peter Wetzer Kékfrankos Blumenthal 2021

Peter Wetzer Kékfrankos Blumenthal 2021

€24,90 EUR
Inhalt: 0,75 l (€33,20 EUR / 1 Liter)
nur auf Vorbestellung im Laden verfügbar
Region:
Sopron
Jahrgang:
2021
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Boden:
Kalk, Lehm, Löss
Hinweis:
Die Bildung eines kleinen Depots ist möglich
Charakteristik:
lebendig, mineralisch, fruchtig, saftig
Alkoholgehalt:
13,0 % vol
Herkunft:
Ungarn
Rebsorten:
Lemberger
Allergene:
Enthält Sulfite
Ausbau:
Maischegärung, unfiltriert, Reifung für 18 Mon. im großen Holzfass
Artikel-Nr.:
8701004

Verkostungsnotiz des Jahrgangs 2020:

Blumenthal ist eine Einzellage in der Gemarkung der ungarischen Stadt Sopron, südwestlich des Neusiedlersees. Der deutsche Name stammt aus der Zeit, als Sopron noch Ödenburg hieß und nach dem 1. Weltkrieg Hauptstadt des neuen österreichischen Bundeslandes Burgenland werden sollte. Aufgrund einer heute umstrittenen Volksabstimmung wurde die Stadt mit den umliegenden Gemeinden jedoch Ungarn zugeteilt.

Der Boden im Blumenthal ist von Lehm und im Untergrund von Kalk geprägt. Péter Wetzer bewirtschaftet hier eine Parzelle mit rund 70 Jahre alten Reben der roten Rebsorte des Burgenlandes schlechthin: dem Kékfrankos, den man in Österreich „Blaufränkisch“ nennt und in Deutschland auch „Lemberger“. 

Im Weinberg arbeitet Péter aus Überzeugung biologisch, allerdings ohne Zertifizierung. Im Keller folgt er dem Low-Intervention-Prinzip beziehungsweise dem Naturweingedanken. Nach der Handlese wurden die Trauben für vier Wochen im offenen Bottich eingemaischt und spontanvergoren. Dabei wurde die Maische nur wenig bewegt, um eine übermäßige Extraktion zu vermeiden. Der Ausbau auf der Feinhefe erfolgte über 18 Monate im großen Holzfass. Keine Schönung oder Filtration und nur eine minimale Schwefeldosis zur Füllung. 

Im Bukett dominieren dunkelrote Beerenfrüchte und Kirsche, getragen von erdigen und pfeffrigen Noten, etwas Grafit und auch getrocknete florale Anklänge wie Hibiskustee. 

Im Mund präsentiert sich der Wein saftig und delikat, mit seidigen Tanninen, einem frischen Säurenerv und einer dezenten, aber erfrischend zupackenden Adstringenz im Finish. 

Ein angenehm ungeschminkter und bodenständiger, aber eben auch sehr feiner Kékfrankos von einem echten Meister seines Fachs, der längst noch nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die ihm eigentlich gebührt.

Der Wein wirkt noch recht jugendlich, kann aber bereits mit großem Genuss getrunken werden. Grundsätzlich haben die Kékfrankos von Péter Wetzer ein enormes Reifepotenzial und behalten ihre Frische und Lebendigkeit über viele Jahre.

Yook & Neser vom vinocentral-Team, Juni 2024

Sopron zählt zu den ältesten Weinbauregionen Ungarns – der Weinbau lässt sich bis in keltische Zeit zurückverfolgen, und bereits im 14. Jahrhundert war sie die bedeutendste des Landes. Das prägte eine klare Identität: Rund drei Viertel der Rebfläche sind mit Kékfrankos bestockt, weshalb sich Sopron selbstbewusst als „Hauptstadt des Kékfrankos" bezeichnet. Begünstigt wird das durch die Lage am Südufer des Neusiedlersees und schiefer- und kristallinreiche Böden. Eine Volksabstimmung 1921 trennte die Region zwar staatlich vom österreichischen Burgenland, an der gemeinsamen Rebsorten- und Terroirtradition änderte das jedoch nichts. Bei uns stehen dafür zwei naturnah arbeitende Kékfrankos-Spezialisten – Grenzgänger zwischen Ungarn und Österreich.

Péter Wetzer

Péter Wetzer

2006 kaufte er fünf kleine Weinberge in seiner Heimat und begann, eigene Weine zu produzieren. Kern seiner Philosophie ist es, sowohl im Weinberg als auch im Keller so wenig wie möglich einzugreifen und auf industrielle Hilfsmittel vollkommen zu verzichten. Dabei lehnt ….......
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