Moric Hausmarke Rot Solera S22

Moric Hausmarke Rot Solera S22

€16,50 EUR
Inhalt: 0,75 l (€22,00 EUR / 1 Liter)
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Moric Hausmarke Rot Solera S22

Moric Hausmarke Rot Solera S22

€16,50 EUR
Inhalt: 0,75 l (€22,00 EUR / 1 Liter)
nur auf Vorbestellung im Laden verfügbar
Region:
Burgenland
Weingut:
Moric
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Boden:
Quarz, Schiefer
Hinweis:
vegan
Alkoholgehalt:
13,0 % vol
Herkunft:
Österreich
Rebsorten:
Lemberger, Merlot, Rotburger, Spätburgunder
Allergene:
Enthält Sulfite
Restzucker:
< 3,0 g/l
Artikel-Nr.:
8039016

Verkostungsnotiz des Jahrgangs S21:

„Solera“ ist ein Ausbauverfahren, das ursprünglich aus der Produktion von Sherry, Málaga oder auch Brandy stammt. Vereinfacht gesagt, handelt es sich um ein pyramidenförmiges System aus übereinander gelagerten Fassreihen. In die oberste Reihe wird immer so viel Wein des jüngsten Jahrgangs nachgefüllt, wie in der untersten entnommen wurde. So entsteht über die Jahre ein komplexer Wein aus vielen Jahrgangsanteilen und deren unterschiedlichen Reifegraden.

Roland Velich weicht bei seiner Hausmarke rot ein Stück weit vom strengen Solera-Prinzip ab, indem der Jahrgang 2021 die Basis des Weins bildet, ergänzt durch einen Anteil aus 2022 und immer kleiner werdenden Anteilen aus den Jahren ’20, ’19, ’18, ’17, ’16, ’14 und ’12. 

Die Rotburger-, Spätburgunder-, Merlot- und Blaufränkisch-Trauben wurden von Hand gelesen, teilweise mit den Stilgerüsten im offenen Bottich eingemaischt und spontanvergoren. Der Ausbau erfolgte in gebrauchten Holzfässern mit einem Volumen von 500 bis 4.000 Litern. Keine Schönung oder Filtration und nur eine reduzierte Schwefelung zur Füllung. 

Das Ergebnis ist ein Wein, der sich schon im Bukett so vielschichtig wie unkompliziert und zugänglich zeigt: Ein ganzes Potpourri aus roten und dunkelroten Früchten – von Kirsche über Johannis-, Brom- und Holunderbeere bis hin zu Roter Bete, dazu pfeffrige und ganz leicht tabakige Anklänge. Im Mund süffig, saftig, straight, mit seidigen Tanninen und einer frischen Säureader. Ein herrlicher Gaumenschmeichler und bei aller Gefälligkeit alles andere als banal. Roland Velich ist ein Perfektionist. Und so ist auch dieser „einfache“ Wein in seiner Perfektion ein großer Genuss. 

Yook & Neser vom vinocentral-Team, Februar 2024

Das Burgenland im Osten Österreichs, rund um den flachen Neusiedlersee an der ungarischen Grenze, ist eines der bedeutendsten Rotweingebiete des Landes. Das warme, pannonische Klima und der wärmespeichernde See sorgen für lange, sonnige Reifezeiten. Der König der Region ist der Blaufränkisch – mineralisch und elegant auf dem kalkigen Leithaberg, kraftvoll und dunkel im lehmigen Mittelburgenland. Dazu kommen saftiger Zweigelt und feine, oft in Holz oder Amphoren ausgebaute Weißweine. Zugleich ist das Burgenland ein Zentrum des biodynamischen und Naturweinbaus. Bei uns steht dafür eine breite Riege – vom klassischen Blaufränkisch bis zur naturnahen Avantgarde.

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