Mas del Périé Malbec Les Escures Bio 2024

Mas del Périé - Fabien Jouves Malbec Les Escures 2024 Bio

€16,50 EUR
Inhalt: 0,75 l (€22,00 EUR / 1 Liter)
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Mas del Périé Malbec Les Escures Bio 2024

Mas del Périé - Fabien Jouves Malbec Les Escures 2024 Bio

€16,50 EUR
Inhalt: 0,75 l (€22,00 EUR / 1 Liter)
nur auf Vorbestellung im Laden verfügbar
Region:
Südwestfrankreich
Weingut:
Mas del Périé - Fabien Jouves
Jahrgang:
2024
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Boden:
Kimmeridge
Hinweis:
vegan
Alkoholgehalt:
11,5 % vol
Herkunft:
Frankreich
Rebsorten:
Malbec
Allergene:
Enthält Sulfite
Restzucker:
< 3,0 g/l
Ausbau:
6 Mon. in Betontanks, entrappte Trauben werden für 30 Tage in Betontanks vergoren, kein Schwefel zugesetzt, unfiltriert
Bio:
FR-BIO-01, Wein Bio Zertifiziert
Lebensmittelkennzeichnung:
Energie kJ/100ml:
287
Artikel-Nr.:
8010011

Wie kaum ein anderes Anbaugebiet steht die AOC Cahors für die Rebsorte Malbec, die hier, wo sie ihren Ursprung hat, auch als Côt oder manchmal verwirrenderweise als Auxerrois bezeichnet wird. Die Bestimmungen der AOC schreiben vor, dass ein Wein zu 70 % aus Malbec bestehen muss, um die Bezeichnung Cahors führen zu dürfen. Zumeist handelt es sich dabei heute um extrem schwere, tintenartige und gerne auch noch im Barrique aufgemöbelte Gaumenwrestler, die so ziemlich alles in die Knie zwingen. 

Fabien Jouves hingegen verfolgt mit seinen reinsortigen Malbecs aus der Appellation gewissermaßen das Gegenprogramm und besinnt sich auf den eigentlich traditionellen Stil der Region sowie den allgemeinen Trend in der Naturweinszene, Alkohol und Extraktion bei Rotweinen stark zu minimieren. Seine Cahors fallen daher beinahe leichtfüßig aus, vor allem der Les Escures 2024, der gerade mal zärtliche 11,5 % Alkohol auf die Waage bringt.

Der Wein wurde spontanvergoren und ohne irgendwelche önologischen Zusätze oder Eingriffe produziert. Auch auf eine Schwefelung hat Fabien Jouves hier komplett verzichtet. Statt auf Kraft, Fülle und Extrakt setzt der überzeugte Biodynamiker bei seinen Cahors auf den Ausdruck eines sehr spezifischen Terroirs, indem er Trauben aus einzelnen Parzellen getrennt vinifiziert, in diesem Fall aus einer von Kimmeridge-Kalk geprägten. Kimmeridge kennt man vor allem aus dem Chablis oder der Champagne – hier im Südwesten Frankreichs ist er extrem selten zu finden. 

Das Bukett wirkt zunächst vergleichsweise zurückhaltend, öffnet sich an der Luft dann aber mit viel schwarzer Sauerkirsche, erdiger Roter Bete und wilden floralen, kräutrigen bis leicht ätherischen Noten. Im Mund präsentiert sich der Wein mit verführerischer, zartherber Frucht, seidigen Tanninen und einem agilen, aber nicht vordergründigen Säurenerv. 

Kühl und leicht fließt der Les Escures über den Gaumen und mündet in ein langes fruchtig-würziges und mineralisches Finish. Cahors von seiner delikatesten Seite – und dazu noch ein exzellenter und vielseitiger Speisebegleiter, den man übrigens am besten leicht gekühlt genießt.

Yook & Neser vom vinocentral-Team, August 2025

Südwestfrankreich zwischen Bordeaux und den Pyrenäen ist ein Flickenteppich kleiner Appellationen und eine wahre Schatzkammer autochthoner Rebsorten. Sein Wahrzeichen sind zwei kraftvolle Rote: der Malbec (lokal Côt) aus Cahors, dessen Heimat die Region ist, und der tanninstarke, langlebige Tannat aus Madiran. Dazu kommen frische Weiße, etwa aus der Gascogne. Auf kargen Kalk- und Kieselböden entstehen charaktervolle, terroirgeprägte Weine. Bei uns stehen dabei kleine, kompromisslos naturnah und biodynamisch arbeitende Winzer im Mittelpunkt.

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