Marc Kreydenweiss Riesling Kastelberg Grand Cru Bio 2021

Marc Kreydenweiss Riesling Kastelberg Grand Cru Bio 2021

€110,00 EUR
Inhalt: 0,75 l (€146,67 EUR / 1 Liter)
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Marc Kreydenweiss Riesling Kastelberg Grand Cru Bio 2021

Marc Kreydenweiss Riesling Kastelberg Grand Cru Bio 2021

€110,00 EUR
Inhalt: 0,75 l (€146,67 EUR / 1 Liter)
nur auf Vorbestellung im Laden verfügbar
Region:
Elsass
Jahrgang:
2021
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Boden:
Blauer Schiefer
Hinweis:
Ungewohntes Geschmacksbild
Alkoholgehalt:
13,5 % vol
Herkunft:
Frankreich
Rebsorten:
Riesling
Allergene:
Enthält Sulfite
Bio:
Wein Bio Zertifiziert, FR-BIO-01
Artikel-Nr.:
8857005

Marc Kreydenweiss Kastelberg Grand Cru Riesling Bio 2016:

Der Kastelberg in Andlau mit seinen schwarzen Schieferböden zählt zu den bedeutendsten Riesling-Grand-Crus im unteren Elsass. In Deutschland stehen solche Weine noch immer unter dem Generalverdacht, durch altbackene Restsüße und barocke Üppigkeit zu glänzen. Dabei haben Winzer*innen wie vor allem Marc Kreydenweiss sich bereits in den 1980er-Jahren von diesem Klischee verabschiedet und begonnen, ihre Grand Crus trocken auszubauen. Sein Sohn Antoine hat die Stilistik des Vaters noch weiter voran- und verstärkt in Richtung „naturbelassen“ getrieben. Und so entstehen hier Jahr für Jahr höchst moderne, aber eben nicht modische Terroir-Rieslinge von Weltklasse – für die sich in Deutschland leider nur eine kleine Randgruppe zu interessieren scheint. 

 

Die seit den 1980er-Jahren biodynamisch bewirtschafteten Rebstöcke der Familie Kreydenweiss im Kastelberg sind rund 50 Jahre alt. Nach der selektiven Handlese folgten eine schonende Ganztraubenpressung, die spontane alkoholische sowie malolaktische Gärung sowie der Ausbau für 16 Monate auf der Vollhefe im großen Holzfass. Der Wein wurde anschließend ohne jegliche Schönung oder Filtration mit einer geringen Schwefelgabe gefüllt. 

 

Im Bukett mag man sich zunächst durchaus noch an die üppige Elsässer Rieslingstilistik vergangener Tage erinnert fühlen, zumal der Kastelberg Riesling Grand Cru 2016 sich bereits seinem Reifeplateau nähert: vollreife gelbe Frucht mit schiefrig-rauchigen Anklängen, Quittenbrot, etwas Speck, Lakritz, Malzbonbon und helles Karamell. 

 

Am Gaumen entfaltet sich dann jedoch ein zwar kraftvoller, aber zugleich straffer, fokussierter Wein mit vibrierender Mineralität und einem salzigen Kern. Die Säure ist lebendig und sehr präsent, aber harmonisch eingebunden in ein feines phenolisches Gerüst und eine reife Frucht mit leicht tabakigen und erdigen Anklängen sowie einer dezent mentholischen Würze. Das alles klingt am Gaumen noch lange nach. Ein tiefgründiger, überaus eigenständiger und delikater Spitzenriesling. 

 

Yook & Neser vom vinocentral-Team, Juni 2022

 

Wir lieben das Elsass. Und damit sind wir nicht allein. Viele (Süd)Deutsche nutzen die Nachbarregion regelmäßig für kleine Fluchten aus dem Alltag. Denn kaum ist die nahe Grenze überquert, eröffnet sich eine andere Welt, sehr französisch und dennoch ein bisschen deutsch. Das Charmante daran: Die Tradition hat hier deutlich stärker überdauert als bei uns.

Und das nicht allein hinsichtlich Fachwerk und Blumenkästen. Abseits vom Touristenkitsch gibt es authentische Geschäfte, kleine Käsereien und Handwerksbetriebe, die auf Regionalität und Naturverbundenheit setzen. So ist es auch beim Wein. Von Klischees sollte man sich auch hier nicht täuschen lassen!

Foto@Westhalten_www.vinsdalsace.com

Marc Kreydenweiss

Marc Kreydenweiss

Marc Kreydenweiss war einer der ersten, der bei seinen Weinen voll auf Biodynamie setzte und hat als Pionier dieser neuen Auffassung von Wein längst zahlreiche Winzer*innen inspiriert wie auch beraten – und das weit über seine Heimat hinaus...
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