Judith Beck Koreaa Bio 2024
Seinen eigenwilligen Namen verdankt dieser ebenfalls herrlich eigenwillige Wein dem Volksmund und der Tatsache, dass die Lage sehr weit vom Dorf entfernt ist – quasi am anderen Ende der Welt. Dort stehen alte Reben im traditionellen gemischten Satz aus Scheurebe, Grünem Veltliner, Weißburgunder, Welschriesling, Zweigelt und weiteren Sorten. Die Trauben werden zusammen geerntet, für zwei Tage eingemaischt, dann abgepresst, spontan vergoren und sechs Monate auf der Vollhefe ausgebaut. Das Ergebnis ist sozusagen ein Orange Wine light mit einer satten goldgelben Farbe. Wild im Bukett mit gelbem Apfel, Holunderblüten, Muskat, Kräutern, Zitruszesten, grünen Haselnüssen, Dörrobstnoten und erdig-mineralischen Anklängen. Am Gaumen unglaublich frisch mit feinem, schönem Gerbstoffgerüst – etwas ungestüm und dennoch harmonisch. Hält mit seiner soliden Struktur übrigens auch der würzigen koreanischen Küche stand und macht so seinem Namen alle Ehre.
Yook & Neser vom vinocentral-Team, März 2024