Johannes Zillinger REVOLUTION White Solera n.v. Bio

Johannes Zillinger REVOLUTION White Solera n.v. Bio

€16,00 EUR
Inhalt: 0,75 l (€21,33 EUR / 1 Liter)
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Johannes Zillinger REVOLUTION White Solera n.v. Bio

Johannes Zillinger REVOLUTION White Solera n.v. Bio

€16,00 EUR
Inhalt: 0,75 l (€21,33 EUR / 1 Liter)
nur auf Vorbestellung im Laden verfügbar
Region:
Weinviertel
Jahrgang:
n.v.
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Boden:
Kalk
Hinweis:
vegan, Ungewohntes Geschmacksbild
Alkoholgehalt:
12,0 % vol
Herkunft:
Österreich
Rebsorten:
Chardonnay, Scheurebe, Riesling
Allergene:
Enthält Sulfite
Restzucker:
1,2 g/l
Ausbau:
Spontangärung, Chardonnay 2019: 7 Tage Maischegärung in Amphoren und in 1000 lt Fässern gereift , Scheurebe 2016 - 2018: auf den Beeren angegoren und im 600 lt Fässern gereift, Riesling 2013-2018 (kleine Anteile vom NUMEN Riesling) im Solera-Verfahren in 600 lt Fässern gereift
Bio:
Wein Bio Zertifiziert, AT-BIO-401
Lebensmittelkennzeichnung:
Energie kJ/100ml:
298
Artikel-Nr.:
8249006

In seiner Weinlinie „Revolution“ geht es Johannes Zillinger nicht um die Besonderheiten von Rebsorten und Jahrgängen, sondern um einen durch das sogenannte Solera-Verfahren geprägten, gleichbleibenden Weinstil. Und dafür zieht er alle Register der Weinbereitung, die sich mit dem Naturwein-Gedanken vereinbaren lassen. In der Abfüllung des Jahres 2020 setzt sich der Wein folgendermaßen zusammen: 50 % Chardonnay, 25 % Scheurebe, 25 % Riesling. Die Trauben stammen von 25-40 Jahre alten Reben von Löss- und Kalksandstein. Die einzelnen Cuvéepartner setzen sich wiederum aus unterschiedlichen Jahrgängen und Ausbauverfahren zusammen. Chardonnay 2019: Sieben Tage Maischegärung in Amphoren und in 1000-l-Fässern gereift für Struktur und Textur; Scheurebe 2016 - 2018: auf den Beeren angegoren und im 600-l-Fässern gereift für Frucht und Frische; Riesling 2013-2018 (kleine Anteile vom NUMEN-Riesling) im Solera-Verfahren in 600-l-Fässern gereift für den eigentlichen Charakter.

Das Solera-Verfahren stammt übrigens aus der Sherry-Herstellung. Vereinfacht gesagt werden dabei mehrere Fassreihen übereinander gelagert. Aus der unteren Reihe wird immer nur ein gewisser Anteil entnommen und auf die Flasche gefüllt und diese Fehlmenge, dann aus den jeweils darüberliegenden Fassreihen wieder ergänzt. Zuletzt wird die Fehlmenge in der obersten Fassreihe mit jungem Wein nachgefüllt. Danach reift das Ganze wieder weiter bis zur nächsten Entnahme. Theoretisch lässt sich das endlos fortsetzen, wobei der Wein sich über die Jahre aus immer mehr verschiedenen Jahrgängen zusammensetzt, dabei einerseits eine annähernd gleichbleibende Qualität, aber auch immer höhere Komplexität erreicht.

Das Ergebnis bei Johannes Zillinger ist ein faszinierender, enorm vielschichtiger Wein: Im Bukett hellgelbe Früchte, Zitronen und Limetten, aber auch mürber gelber Apfel sowie rauchige und steinige Anklänge, zwischen denen die Aromen der Scheurebe dezent durchscheinen – und das sind nur die Glanzlichter des aromatischen Feuerwerks, das sich hier entfaltet. Am Gaumen ist der Wein vielschichtig, dicht, druckvoll. Einerseits sehr frisch, andererseits reif mit feinem Schmelz. Unbeschreiblich komplex – und erstaunlicherweise zugleich sehr klar und zugänglich.  So macht Revolution einfach großen Spaß!

Yook & Neser vom vinocentral-Team, Mai 2024

Das Weinviertel im Nordosten Niederösterreichs ist die größte Weinregion des Landes. Lange dominierte hier der Massenweinbau; ab 2002 machte das Weinviertel DAC die Region mit frischen, würzigen Grünen Veltlinern („Pfefferl") überregional bekannt. Auf sanften Hügeln aus Löss und Kalksandstein reifen im kühlen Klima aber auch Riesling, Sauvignon Blanc und Muskateller. Bei uns steht dafür ein biodynamischer Naturwein-Pionier, der sich bewusst vom DAC-System verabschiedet hat: Er vergärt spontan, baut in georgischen Amphoren aus und füllt ohne Schönung oder Schwefelzusatz – ausdrucksstarke Charakterweine abseits des Massengeschmacks.

Johannes Zillinger

Johannes Zillinger

Senior Zillinger hatte bereits 1984 auf biologische Landwirtschaft umgestellt – lange bevor das ein nennenswertes Thema war. Im Weingarten waren sich Vater und Sohn da weitgehend einig, beim Weinstil jedoch keinesfalls. Erst mit dem Generationswechsel 2012 konnte Johannes Zillinger …
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