Georges Laval Garennes Extra Brut Bio 13-23

Georges Laval Garennes Extra Brut Bio 13-23

€93,00 EUR
Inhalt: 0,75 l (€124,00 EUR / 1 Liter)
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Georges Laval Garennes Extra Brut Bio 13-23

Georges Laval Garennes Extra Brut Bio 13-23

€93,00 EUR
Inhalt: 0,75 l (€124,00 EUR / 1 Liter)
nur auf Vorbestellung im Laden verfügbar
Region:
Champagne
Weingut:
Georges Laval
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Hinweis:
Ungewohntes Geschmacksbild, vegan
Alkoholgehalt:
12,0 % vol
Herkunft:
Frankreich
Rebsorten:
Chardonnay, Schwarzriesling, Spätburgunder
Allergene:
Enthält Sulfite
Restzucker:
< 3,0 g/l, Dosage 1,0 g/l
Bio:
FR-BIO-01, Wein Bio Zertifiziert
Artikel-Nr.:
8735197

Verkostungsnotiz des Jahrgangs Garennes 13-22:

Der „Garennes 13–22 Extra Brut“ ist Georg Lavals sogenannter Einstiegschampagner – wobei „Einstieg“ kaum zutreffend ist. Denn was hier ins Glas kommt, besitzt bereits die Tiefe, Komplexität und das Selbstverständnis großer Winzerchampagner.

Die Cuvée aus Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier vereint Trauben aus den biodynamisch bewirtschafteten Lagen Chambrecy, Damery, Cumières und Hautvillers. Die Grundweine stammen aus zehn verschiedenen Jahrgängen (2013 bis 2022) und wurden, Lavals Philosophie folgend, in alten Holzfässern ausgebaut. Biologischer Anbau, minimalinvasive Vinifikation und kompromissloses Handwerk prägen diesen Champagner vom ersten bis zum letzten Schluck.

Im Duft zeigt sich der Garennes dicht und charaktervoll: Haselnuss, weißer Nougat, Hefe und ein Hauch Feuerstein treffen auf Noten von Blätterteig, Popcorn, Karamell, Trockenkräutern, Waldboden und mürbem Kernobst. Zitrusfrische verbindet sich mit burgundischer Textur – markant, fordernd und zugleich verführerisch.

Am Gaumen dann große Klarheit, Tiefe und Spannung. Die Säure ist präzise eingebunden, das feine Mousseux wirkt fast cremig. Reife Zitrusnoten – besonders Blutorange –, mürber Apfel, Quitte, Brotkruste und salzige Mineralität bestimmen das Bild. Dazu gesellen sich feine Aromen von Patisserie, geröstetem Sesam und eine zarte Tanninstruktur. Trotz seiner Kraft bleibt der Garennes hell, lebendig und elegant – mit einem salzig-pikanten Nachhall, der lange nachklingt.

Sebastian Fehlinger vom vinocentral-Team, Juni 2025

Champagner gilt als Inbegriff der Schaumweinkunst und als Luxusartikel par excellence – Machart und Image prägten über 200 Jahre lang die großen Handelshäuser mit kunstvollen Verschnitten aus Rebsorten, Lagen und Jahrgängen. Doch die Region ist im Aufbruch: Eine wachsende Zahl an Winzer*innen setzt mit der „Nouvelle Vague de Champagne" auf eine eigene Handschrift. An die Stelle des globalen Stils treten Herkunft und Terroir – gefördert durch Bioanbau, kleine Erntemengen und natürliche Hefen. Erlaubt sind nur Trauben aus der Champagne, vor allem Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier. Zum Schäumen bringt sie allein die traditionelle Flaschengärung, die Méthode champenoise.

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