Espera Castelão 2021

Espera Castelão 2021

€16,50 EUR
Inhalt: 0,75 l (€22,00 EUR / 1 Liter)
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Espera Castelão 2021

Espera Castelão 2021

€16,50 EUR
Inhalt: 0,75 l (€22,00 EUR / 1 Liter)
nur auf Vorbestellung im Laden verfügbar
Region:
Lisboa
Weingut:
Jahrgang:
2021
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Boden:
Kalkiger Lehm
Hinweis:
vegan, Ungewohntes Geschmacksbild
Alkoholgehalt:
12,5 % vol
Herkunft:
Portugal
Rebsorten:
Castelão
Allergene:
Enthält Sulfite
Restzucker:
< 3,0 g/l
Ausbau:
ungeschönt, unfiltriert, kurz vor der Abfüllung minimal geschwefelt
Artikel-Nr.:
8380002

Während in vielen anderen Weinbauländern und -regionen heute eine teils monopolartige Dominanz einiger weniger Rebsorten die Regel ist, herrscht gerade in Portugal diesbezüglich eine ungezähmte Vielfalt. Rund 500 Sorten sollen es sein, von denen rund 400 als autochthon gelten und mehr als 300 offiziell zugelassen sind. Um die Sache noch etwas komplizierter zu machen, sind zu vielen von ihnen noch regionale Synonyme, ja, gerne auch mal Homonyme im Umlauf.

Eine der ältesten bekannten roten Sorten ist der Castelão. Er wurde bereits 1531 urkundlich unter dem Namen „Catelão“ erwähnt – nach aktuellem Forschungsstand ein simpler Schreibfehler. In den 1830er-Jahren erlangte die Sorte dann unter dem Namen „Periquita“ Berühmtheit, angeblich als einer der ersten in Flaschen vermarkteten Rotweine Portugals. Zwar bezeichnete dieser Name eigentlich den Weinberg und eben nicht die Sorte, was ob der Popularität des Weins aber wohl in Vergessenheit geriet. Ihre übrigen rund 20 Bezeichnungen lassen wir hier mal außen vor – unter „Castelão“ trifft man die Rebsorte heute am häufigsten an.

Der Castelão ist in seiner Heimat relativ weit verbreitet und kann sowohl dichte, tanninlastige Schwergewichte hervorbringen als auch weniger extraktreiche und früher zugängliche Weine. Rodrigo Martins vom Weingut Espera strebt mit Blick auf die Tradition und sein Terroir eher Letzteres an.

Die rund 50 Jahre alten Castelão-Rebstöcke von Espera stehen in zwei vom atlantischen Klima geprägten Parzellen mit Lehm-Kalksteinböden. Für diesen Wein wurden in der Handlese nur die besten Trauben selektiert, vor dem Einmaischen entrappt und anschließend spontanvergoren. Nach fünf Tagen Maischegärung wurde der Most abgepresst, um die Gärung in gebrauchten französischen Eichenfässern mit 500 und 225 Litern abzuschließen. In diesen reifte der Wein für rund acht Monate, ehe er ohne önologische Eingriffe – außer einer geringfügigen Schwefelung – gefüllt wurde.

Im Bukett finden sich Sauerkirsche, dunkle Beerenfrüchte und etwas Preiselbeergelee, durchwoben von einer rauchig-mineralischen Würze. Im Mund zeigt sich der Wein überaus saftig und frisch, mit schönem Grip von den sehr feingliedrigen Tanninen. Geschmeidig und unbeschwert fließt er über den Gaumen – dennoch intensiv, spannungs- und ausdrucksvoll. Das lange Finish wird von einem frischen Frucht-Säurespiel und einer feine Mineralität getragen. Kurz: Mediterrane Kraft und atlantische Frische in perfekter Balance!

Seine Finesse und Leichtigkeit, die der Espera – Castelão neben seinem Terroir wohl auch der relativ kurzen Extraktionszeit verdankt, macht ihn zu einem vielseitigen kulinarischen Begleiter von gegrilltem oder geschmorten dunkleren Fleisch, aber auch zu einem dunklen Pilzragout oder einer Gemüse-Lasagne mit den typischen Gewürzen der Maghreb-Küche. 

Yook & Neser vom vinocentral-Team, August 2023

Die Weinregion Lisboa zieht sich von der portugiesischen Hauptstadt weit nach Norden entlang der Atlantikküste. Viel Sonne trifft hier auf stetige Meeresbrisen, die für Abkühlung sorgen und den Weinen ihre charakteristische Frische verleihen. Die Landschaft ist ebenso vielfältig wie die Rebsorten: Neben Arinto und Fernão Pires für Weißweine wachsen hier rote Sorten wie Castelão und Touriga Nacional. Bei uns steht dafür ein kleines, biologisch arbeitendes Weingut, das traditionelle Rebsorten mit minimalen Eingriffen zu eigenständigen, lebendigen Weinen verarbeitet – vom frischen Weißwein über reinsortigen Castelão und Touriga Nacional bis zum ungewöhnlichen Palheto.

Espera

Espera

Alles begann mit der Übernahme aufgegebener Kleinstparzellen in der Gemeinde Alcobaça, wo das älteste Kloster des Landes von den Zisterzienser-Mönchen zeugt, die den Weinbau in Portugal einst maßgeblich geprägt hatten. An dieses historische Erbe wollte Rodrigo anknüpfen. Hier sollten Weine entstehen, wie sie einmal …
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