Domaine Villet Chardonnay Ouillé Bio 2022

Domaine Villet Chardonnay Ouillé Bio 2022

€25,90 EUR
Inhalt: 0,75 l (€34,53 EUR / 1 Liter)
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Domaine Villet Chardonnay Ouillé Bio 2022

Domaine Villet Chardonnay Ouillé Bio 2022

€25,90 EUR
Inhalt: 0,75 l (€34,53 EUR / 1 Liter)
nur auf Vorbestellung im Laden verfügbar
Region:
Jura
Weingut:
Domaine Villet
Jahrgang:
2022
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Hinweis:
Ungewohntes Geschmacksbild, vegan
Alkoholgehalt:
12,5 % vol
Herkunft:
Frankreich
Rebsorten:
Chardonnay
Allergene:
Enthält Sulfite
Bio:
FR-BIO-01, Wein Bio Zertifiziert
Artikel-Nr.:
8319005

Im französischen Jura kennt man zwei grundlegend unterschiedliche Arten des Weinausbaus: den traditionellen oxidativen Stil – typischerweise „sous voile“ oder „typé“ genannt – und den sogenannten ouillé-Stil. Letzterer steht für ein kontinuierliches Auffüllen des Fasses, um den Kontakt mit Sauerstoff zu minimieren. Statt reifer Sherrynoten stehen hier Frische, Klarheit und Sortencharakter im Mittelpunkt.

Der Chardonnay von der Domaine Villet wurde ganz bewusst ouillé und ausschließlich im Edelstahltank ausgebaut – eine Entscheidung, die den Fokus auf Frucht, Vitalität und Präzision legt. Der warme Jahrgang 2022 bringt dabei einen Wein hervor, der reife Aromatik mit lebendiger Spannung vereint.

Im Duft zeigen sich Anklänge von grünem Apfel, gesalzener Zitrone, reifer Aprikose und etwas Grapefruitschale. Am Gaumen wirkt der Wein straff und saftig mit klarer Frucht, feiner Textur und einer animierenden Säure. Eine zarte phenolische Struktur sorgt für Biss und Länge.

Ein Jura-Wein mit Ausdruck, Klarheit und großer Trinkfreude – charmant und charaktervoll zugleich.

Michael Bode-Böckenhauer vom vinocentral, Juli 2025

Der Jura – eine schmale, bewaldete Region östlich von Burgund nahe der Schweizer Grenze – zählt zu den spannendsten Weinlandschaften Europas. Seine abgeschiedene Lage bewahrte ihm eine bemerkenswerte Eigenständigkeit. Um 1850 noch ein Schwergewicht mit 20.000 Hektar, schrumpfte die Rebfläche nach der Reblausplage auf heute rund 2.000 Hektar. Statt Moden hielt man an handwerklichen Methoden fest, die heute als Vorbild des naturnahen Weinbaus gelten; rund die Hälfte der Güter ist biozertifiziert. Typisch sind zwei Ausbaustile: oxidativ – etwa der legendäre Vin Jaune – und der frischere Ouillé. Zentrum ist Arbois, wo Frankreichs Herkunftsbezeichnungen ihren Anfang nahmen.

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