Domaine des Roches Neuves Terres Chaudes Saumur Champigny Bio 2022

Domaine des Roches Neuves Terres Chaudes Saumur Champigny Bio 2022

€29,90 EUR
Inhalt: 0,75 l (€39,87 EUR / 1 Liter)
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Domaine des Roches Neuves Terres Chaudes Saumur Champigny Bio 2022

Domaine des Roches Neuves Terres Chaudes Saumur Champigny Bio 2022

€29,90 EUR
Inhalt: 0,75 l (€39,87 EUR / 1 Liter)
nur auf Vorbestellung im Laden verfügbar
Region:
Loire
Weingut:
Domaine des Roches Neuves
Jahrgang:
2022
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Alkoholgehalt:
13,5 % vol
Herkunft:
Frankreich
Rebsorten:
Cabernet Franc
Allergene:
Enthält Sulfite
Ausbau:
teilweise in Holzfudern ohne Schwefelung, unfiltriert, ungeschönt
Bio:
FR-BIO-01, Wein Bio Zertifiziert
Artikel-Nr.:
8292020

Die Trauben für den „Terres Chaudes“ der Domaine des Roches Neuves stammen aus zwei verschiedenen Parzellen. „Les Dares“ in Chaintres, etwas südlich von Saumur, und „Poyeux“, direkt in Saumur gelegen. Aus Letzterer stammen auch Weine des legendären Weinguts Clos Rougeard. 

45 Jahre alte Reben, eine teilweise Entrappung vor der Gärung und der Ausbau im großen Holzfass lassen die typische Frucht des Cabernet Francs vollends zur Geltung kommen. Der Duft von roten Beeren und Cassis strömt hier förmlich aus dem Glas. Das Bouquet wird von gerösteter Paprika und erdigen, kräutrigen Noten, die leicht ätherisch daherkommen, dezent abgerundet. Mit etwas Luft im Glas wird die Fruchtkomponente etwas heller und laktische Züge kommen zu Tage, die vermutlich vom biologischen Säureabbau herrühren. 

Der erste Schluck überrascht mit Schlankheit und Präzision – die harmonische Säure lockert die Fruchtfülle wunderbar auf. Saftige Kirschfrucht dominiert hier, wird aber durch die feinen Tannine bestens konterkariert. Ein gelungener Balanceakt zwischen Frische, Körper und Frucht, der den Terres Chaudes Saumur Champigny bereits jung sehr trinkbar macht, aber auch Potenzial für weitere Jahre Flaschenreife mitbringt. 

Sebastian Fehlinger vom vinocentral-Team, Februar 2024

 

Wer bei der Loire zuerst an Schlösser denkt, übersieht, dass an Frankreichs längstem Fluss eine Weinvielfalt entsteht, die weltweit ihresgleichen sucht. Der nicht begradigte Strom und die sanfte Hügellandschaft geben sich nur optisch gleichförmig: Im Untergrund verbergen sich geologische Formationen, die abwechslungsreicher kaum sein könnten. Der Terroir-Gedanke spielt hier eine besondere Rolle – zahlreiche Lagen gehörten zu den ersten, die 1936 den AOC-Status erhielten. Dass spannende Weine entstehen, wussten schon die Römer; ihnen folgten im Mittelalter Ordensbrüder und Könige, denen der Wein vor der Schlosstür nie ausging.

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