Domaine de la Pépière Briords Muscadet Sèvre-et-Maine sur lie Bio 2023

Domaine de la Pépière Briords Muscadet Sèvre-et-Maine sur lie Bio 2025

€15,90 EUR
Inhalt: 0,75 l (€21,20 EUR / 1 Liter)
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Domaine de la Pépière Briords Muscadet Sèvre-et-Maine sur lie Bio 2023

Domaine de la Pépière Briords Muscadet Sèvre-et-Maine sur lie Bio 2025

€15,90 EUR
Inhalt: 0,75 l (€21,20 EUR / 1 Liter)
nur auf Vorbestellung im Laden verfügbar
Region:
Loire
Jahrgang:
2025
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Boden:
Granit
Hinweis:
vegan
Alkoholgehalt:
12,0 % vol
Herkunft:
Frankreich
Rebsorten:
Melon de Bourgogne
Allergene:
Enthält Sulfite
Restzucker:
< 3,0 g/l
Ausbau:
Edelstahltank, Spontangärung, Handlese, 7 Mon. auf der Vollhefe
Bio:
Wein Bio Zertifiziert, FR-BIO-01
Artikel-Nr.:
8092000

Ursprünglich stammt die Rebsorte „Melon de Bourgogne“ – wie der Name schon sagt – aus dem Burgund, wo sie vermutlich seit dem 13. Jahrhundert angebaut wurde. Heute findet man sie vor allem noch an der Loire, als Grundlage für den einstmals berühmten Muscadet. Bis in die 1970er-Jahre galt dieser in der französischen Gastronomie gewissermaßen als kulinarisches Pflichtprogramm zur Plat de Fruits de Mer. Dann folgte sein jäher Niedergang. Immer schlechtere Qualitäten zu immer günstigeren Preisen ruinierten das Image des Muscadet und läuteten seine unrühmliche Karriere als „neutraler, unkomplizierter, anspruchsloser Durstlöscher“ ein. Ein miserabler Ruf, der ihm bis heute anhaftet – meistens zu Recht. Dass es auch ganz anders geht, zeigt dieser delikate Wein aus der AOC Muscadet Sèvre-et-Maine im Südosten der Stadt Nantes am unteren Lauf der Loire. 

Die zwischen 50 und 70 Jahre alten Reben stehen im rund vier Hektar großen, seit ein paar Jahren biodynamisch bewirtschafteten Clos de Briords und bringen heute nur noch geringste, dafür umso konzentriertere Erträge. Die Böden am Uferhang zur Maine hin sind vom Granit geprägt. Die Trauben wurden selektiv von Hand gelesen, schonend gepresst und spontan bei rund 19 °C vergoren. Die Klärung des Mosts erfolgte nur durch natürliche Sedimentation über zwölf Stunden. Dann lagerte der Wein für rund acht Monate in einem unterirdischen, mit Glas ausgekleideten Betontank auf der Vollhefe. Keine Schönung oder Filtration und nur wenig Schwefel zur Füllung. 

Das Bukett erscheint zunächst zurückhaltend und erinnert mit seinen zarten Aromen von Apfel und Birne an Weißburgunder. Mit Luft öffnet sich das Ganze dezent in Richtung Ananas, Honigmelone, Zitruszesten mit dunkelwürzigen Noten von Anis und Anklänge von Schafgarbe. Am Gaumen straight, schlank, kernig, frisch und mit einer ausgesprochen vertikalen Struktur. Im Abgang zeigt der Wein seinen zarten Schmelz und mündet in eine reife, eher milde Säure und ein mineralisch-würziges Finish.

Yook & Neser vom vinocentral-Team, September 2024

Wer bei der Loire zuerst an Schlösser denkt, übersieht, dass an Frankreichs längstem Fluss eine Weinvielfalt entsteht, die weltweit ihresgleichen sucht. Der nicht begradigte Strom und die sanfte Hügellandschaft geben sich nur optisch gleichförmig: Im Untergrund verbergen sich geologische Formationen, die abwechslungsreicher kaum sein könnten. Der Terroir-Gedanke spielt hier eine besondere Rolle – zahlreiche Lagen gehörten zu den ersten, die 1936 den AOC-Status erhielten. Dass spannende Weine entstehen, wussten schon die Römer; ihnen folgten im Mittelalter Ordensbrüder und Könige, denen der Wein vor der Schlosstür nie ausging.

Domaine de la Pépière

Domaine de la Pépière

Das Winzer*innen-Trio der Domaine de la Pépière kämpft mit biodynamischen Weinen für das gemeinsames Ziel, dem ehemals hoch angesehenen Muscadet zu seiner alten Qualität und Reputation zurück zu verhelfen.....
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