Daniel Twardowski Pinot Noix Ardoise 2019

Daniel Twardowski Pinot Noix Ardoise 2019

€75,00 EUR
Inhalt: 0,75 l (€100,00 EUR / 1 Liter)
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Daniel Twardowski Pinot Noix Ardoise 2019

Daniel Twardowski Pinot Noix Ardoise 2019

€75,00 EUR
Inhalt: 0,75 l (€100,00 EUR / 1 Liter)
nur auf Vorbestellung im Laden verfügbar
Region:
Mosel-Saar-Ruwer
Jahrgang:
2019
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Boden:
Schiefer
Alkoholgehalt:
12,5 % vol
Herkunft:
Deutschland
Rebsorten:
Spätburgunder
Allergene:
Enthält Sulfite
Restzucker:
< 3,0 g/l
Ausbau:
unfiltriert, 14-18 Mon. im gebr. französischen Barrique
Artikel-Nr.:
8183003

Daniel Twardowski Pinot Noix Ardoise 2020 | Verkostungsnotiz des Jahrgangs 2017:

18,5 von 20 Punkten / Die besten Miniwinzer, Vinum 01/02.2021

Wahrlich, das ist einer der grössten Spätburgunder, die Deutschland zu bieten hat. Kühle Frucht und feine Würze, getragen von einem vibrierenden Säurenerv, endend in einem grandios langen Finale.

Jury Vinum 01/02.2021

Daniel Twardowski hat sich in den Kopf gesetzt, auf dem Schiefersteilhang des Drohner Hofbergs, in einem Seitental am westlichen Ende der Mittelmosel, einen Spitzen-Pinot-Noir zu produzieren, der Finesse und Eleganz, wie man sie bis heute vorwiegend von den Kalkböden der Bourgogne kennt, mit dem besonderen Schieferterroir der Mosel verknüpft. Und das macht er längst mit größtem Erfolg. Die exzentrische Schreibweise Pinot Noix hat er gewählt, weil er immer wieder von Vögeln hinterlassene Nussschalen in seinem Weinberg findet. „Noix“ ist Französisch für Nuss. Doch ist eben nicht nur diese Schreibweise ungewöhnlich, sondern vor allem der Wein. Keinesfalls typisch deutsch, aber auch keine Kopie des französischen Vorbilds. 

Die Rebklone stammen zwar aus dem Burgund, entwickeln aber in der von den Fallwinden des Hunsrücks gekühlten Schiefersteillage mit Vorkommen von Eisenoxid einen ganz eigenen Charakter. Eine ausgedehnte Maischegärung und ein überaus gekonnter Einsatz des Barriques tun ihr Übriges. 

Mit ordentlicher Belüftung entströmt dem Glas eine dunkle, fruchtige Würze mit Noten von kleinen Waldhimbeeren, etwas Cassis, floralen und kräutrigen Anklängen, feuchtwarmer Erde und etwas Grafit. Während dieses Bukett beinahe schwer wirkt, entfaltet sich am Gaumen dann ein unerwartet leichtfüßiges, filigranes Wesen: schwebend, frisch und sanft, gleichzeitig vielschichtig, dicht und tiefgründig mit einer wunderbar seidigen Tanninstruktur und schiefriger Mineralität im Finish. Ein wirklich außergewöhnlicher, facettenreicher Tropfen – und vielleicht das Beste, was man in Sachen Rotwein an der Mosel derzeit finden kann.

Yook & Neser vom vinocentral-Team, Januar 2021

 

Die Mosel mit ihren Nebenflüssen Saar und Ruwer ist die berühmteste Rieslingregion der Welt. An den steilsten Weinbergen Europas – schwindelerregende Schieferhänge über den Flussschleifen – reift der Riesling zu filigranen, rassigen Weißweinen mit unverwechselbarer Mineralität: von knochentrocken bis edelsüß, stets mit feiner Säure und wenig Alkohol. Der blaue, graue und rote Devonschiefer, in dem die Reben wurzeln, prägt ihren Charakter. Bei uns steht dafür eine erlesene, überwiegend biodynamisch und naturnah arbeitende Riege – von großen Terroir-Rieslingen aus Mosel, Saar und Ruwer über puristische Naturweine bis zum seltenen Schiefer-Spätburgunder.

Mosel-Saar-Ruwer

Daniel Twardowski

Daniel Twardowski

Die Idee eines eigenen Weinguts wuchs langsam, aber stetig. Kein elterlicher Betrieb, sondern lediglich die Vision von einem großen deutschen Burgunder motivierte ihn dazu. Heute ist Daniel Twardowski zweifelsohne einer der besten Spätburgunder-Produzent*innen in Deutschland....
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