Corte Sant'Alda Campi Magri Valpolicella Ripasso Superiore Bio 2018

Corte Sant'Alda Campi Magri Valpolicella Ripasso Superiore Bio 2021

€32,90 EUR
Inhalt: 0,75 l (€43,87 EUR / 1 Liter)
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Corte Sant'Alda Campi Magri Valpolicella Ripasso Superiore Bio 2018

Corte Sant'Alda Campi Magri Valpolicella Ripasso Superiore Bio 2021

€32,90 EUR
Inhalt: 0,75 l (€43,87 EUR / 1 Liter)
nur auf Vorbestellung im Laden verfügbar
Region:
Venetien
Jahrgang:
2021
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Charakteristik:
dunkle rote Früchte
Alkoholgehalt:
13,5 % vol
Herkunft:
Italien
Rebsorten:
Rondinella, Corvina, Corvina Grossa
Allergene:
Enthält Sulfite
Ausbau:
spontane Gärung in 4000 L. Holzfässern, 24 Mon. in 1500 Liter Holzfssern
Bio:
Wein Bio Zertifiziert
Artikel-Nr.:
8338002

Verkostungsnotiz des Jahrgangs 2018:

„Ripasso“ bedeutet so viel wie „erneuter Durchgang“ und bezieht sich auf ein Verfahren bei der Weinbereitung, bei dem einem bereits durchgegorenen Wein die Maische eines anderen, meist höherwertigen Weins zugesetzt wird – hier vom Amarone. Dadurch kommt es zu einer zweiten Gärung, die den Wein mit weiteren Tanninen, Farb- und anderen Stoffen aus den Traubenschalen anreichert und ihn körperreicher und geschmacksintensiver werden lässt. Vor allem aber nimmt der Wein so die eigentlich für den Amarone typischen Bitterstoffe auf. Diese Art des „natürlichen“ Wein-Tunings kam übrigens erst in den 1960er-Jahren auf. Zunächst musste der Wein dann zum Landwein abgestuft werden – erst 2010 wurde der extrem populäre neue Weintyp mit einem eigenen DOC-Status gewürdigt.

Viele Ripasso-Weine sind für unseren Geschmack bereits zu überextrahiert – bei Corte Sant’Alda wurde das dagegen sehr sensibel umgesetzt. Die Trauben – 30 % Corvina, 50 % Corvina grossa, 20 % Rondinella – stammen zum größten Teil aus der Lage Campi Magri (kärgliche Felder), aber auch aus anderen biodynamisch bewirtschafteten Lagen. Sie wurden von Hand gelesen und spontanvergoren. Zehn bis 15 Tage dauerte die erste Fermentation. Danach folgte die zweite, sechstägige Fermentation mit dem Amarone-Trester. Anschließend reifte der Wein für zwei Jahre in Fässern aus Kirschholz.

Im unaufdringlichen, aber sehr vielschichtigen und konzentrierten Bukett finden sich Anklänge von schwarzen Kirschen, dunklen, aber auch hellfruchtigen Beerenfrüchten, ein Hauch Leder, florale Noten, getrocknete Kräuter und Gewürze.
Im Mund zeigt sich der Valpolicella Ripasso Superiore Campi Magri dann überraschend klar, fokussiert und feingliedrig. Vollmundig, aber zugleich schlank, mit einem rassigen, jedoch sehr gut eingebunden Säurenerv und feinem Tanningrip. Bis in den langen Abgang hinein zeigt der Wein eine angenehme Leichtfüßigkeit, ehe sich dann der wärmende Alkohol mit 13,5 Vol.-% sanft bemerkbar macht. Am Ende grüßen die Amarone-Schalen mit einer dezenten Bitternote.  Ein wunderschöner, harmonischer Wein – für uns die spannendste Ripasso-Entdeckung der letzten Jahre.

Yook & Neser vom vinocentral-Team, August 2022

Venetien zählt zu den vielfältigsten Weinregionen Italiens. Zwischen Gardasee, Voralpen und Adriaküste entstehen so unterschiedliche Weine wie spritziger Prosecco, mineralischer Soave und die Rotweine des Valpolicella. Dort prägt vor allem die Corvina den Stil – vom frischen Valpolicella über Ripasso bis zum kraftvollen Amarone aus getrockneten Trauben. Im Osten der Region ist dagegen die Glera die Grundlage für Prosecco. Bei uns steht eine ganze Reihe von Weingütern für diese Bandbreite: vom traditionsreichen Amarone-Spezialisten über biodynamische und biologisch arbeitende Betriebe bis zu Erzeugern feiner Schaum- und Weißweine.

Corte Sant'Alda

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