Corte Sant'Alda Ca' Fiui Valpolicella Bio 2022

Corte Sant'Alda Ca' Fiui Valpolicella Bio 2022

€19,80 EUR
Inhalt: 0,75 l (€26,40 EUR / 1 Liter)
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Corte Sant'Alda Ca' Fiui Valpolicella Bio 2022

Corte Sant'Alda Ca' Fiui Valpolicella Bio 2022

€19,80 EUR
Inhalt: 0,75 l (€26,40 EUR / 1 Liter)
nur auf Vorbestellung im Laden verfügbar
Region:
Venetien
Jahrgang:
2022
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Hinweis:
vegan
Charakteristik:
dunkle rote Früchte
Alkoholgehalt:
13,0 % vol
Herkunft:
Italien
Rebsorten:
Corvina Veronese, Rondinella, Molinara, Corvina Grossa
Allergene:
Enthält Sulfite
Restzucker:
< 3,0 g/l
Ausbau:
spontane Gärung in 4000 L. Holzfässern, 6-10 Mon. in 4000 Liter Holzfässern
Bio:
Wein Bio Zertifiziert, IT-BIO-004
Artikel-Nr.:
8338001

Den Ruf der einfacheren Valpolicella-Weine haben die Discounter, der Pizzabäcker von nebenan wie auch die zahllosen auf Touristennepp spezialisierten gastronomischen Etablissements im Veneto gehörig ramponiert. Hier steht meistens der schnelle Euro im Fokus – nicht der Geschmack. Dabei kann ein bewusst leichtfüßiger, gerne leicht gekühlter Valpolicella auch für anspruchsvollere Gaumen echtes Trinkvergnügen bieten, wenn die Qualität stimmt. Bei diesem „einfachen“ Valpolicella von Corte Sant’Alda hier haben wir sogar einen wirklich seriösen und gut strukturierten Rotwein im Glas. Die Reben – 5 % Molinara, 30 % Corvina, 50 % Corvina Grossa, 15 % Rondinella – stehen auf teils recht kargen Böden auf 350 Metern Höhe mit Südost-Ausrichtung. Biodynamische Bewirtschaftung, Handlese und anschließende Spontangärung in 4.000-l-Eichenfässern, in denen der Valpolicella Ca’Fiui auch die zweite malolaktische Fermentation durchlief und für mindestens sechs Monate auf der Hefe liegen durfte.

Im Bukett finden sich Noten von Sauerkirsche, dunklen Beerenfrüchten sowie leicht nussige und kräutrige Anklänge, vor allem aber eine ausdrucksvolle Würze.
Im Mund präsentiert sich der Valpolicella Ca’Fiui von Corte Sant’Alda kühl und seidig mit einem ausgesprochen mineralischen Säurekern. Schlank und filigran, aber gut strukturiert und mit einem schönen Grip auf der Zunge. Gute Länge, fruchtige, tiefe Würze und zum Glück ohne nennenswerten Restzucker. Eine ganz andere Dimension von „einfachem“ Valpolicella, der aufgrund seiner 28 mg Trockenextrakt längst auch die Bezeichnung „Riserva“ tragen dürfte. Das Weingut empfiehlt eine Trinktemperatur von 18-20 °C – für uns darf er gerne ein paar Grad kühler sein.

Yook & Neser vom vinocentral-Team, Juli 2025

Venetien zählt zu den vielfältigsten Weinregionen Italiens. Zwischen Gardasee, Voralpen und Adriaküste entstehen so unterschiedliche Weine wie spritziger Prosecco, mineralischer Soave und die Rotweine des Valpolicella. Dort prägt vor allem die Corvina den Stil – vom frischen Valpolicella über Ripasso bis zum kraftvollen Amarone aus getrockneten Trauben. Im Osten der Region ist dagegen die Glera die Grundlage für Prosecco. Bei uns steht eine ganze Reihe von Weingütern für diese Bandbreite: vom traditionsreichen Amarone-Spezialisten über biodynamische und biologisch arbeitende Betriebe bis zu Erzeugern feiner Schaum- und Weißweine.

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