Bodega Cerrón La Servil Bio 2023

Bodega Cerrón La Servil Bio 2023

€26,50 EUR
Inhalt: 0,75 l (€35,33 EUR / 1 Liter)
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Bodega Cerrón La Servil Bio 2023

Bodega Cerrón La Servil Bio 2023

€26,50 EUR
Inhalt: 0,75 l (€35,33 EUR / 1 Liter)
nur auf Vorbestellung im Laden verfügbar
Region:
Jumilla
Weingut:
Bodega Cerrón
Jahrgang:
2023
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Alkoholgehalt:
14,0 % vol
Herkunft:
Spanien
Rebsorten:
Monastrell
Allergene:
Enthält Sulfite
Bio:
Wein Bio Zertifiziert, ES-ECO-002-CM
Lebensmittelkennzeichnung:
Energie kJ/100ml:
319
Artikel-Nr.:
8044401

Der Name „La Servil“ geht auf den Großvater der heutigen Winzerfamilie zurück, der die Trauben aus dieser hochgelegenen Parzelle einst als „muy serviles“ – also besonders „dienstbar“ oder verlässlich – beschrieb. Gemeint war damit die bemerkenswerte Konstanz dieses Weinbergs, der mit Monastrell-Reben bestockt ist. Trotz der oft extremen Bedingungen in Jumilla brachte er Jahr für Jahr ausgewogene, gesunde und charaktervolle Trauben hervor. Die Kombination aus fast 1.000 Metern Höhenlage, nordwestlicher Ausrichtung und kargen Kalkböden sorgt für Frische, Struktur und Eigenständigkeit – Eigenschaften, die den Weinberg bis heute so „zuverlässig“ machen und ihm seinen Namen verleihen.

Im Bukett zeigt sich der La Servil 2023 tiefgründig und vielschichtig. Dunkle Waldbeeren, Schlehe und reife Kirsche verbinden sich mit floralen Anklängen von Veilchen sowie balsamischen und würzigen Noten. Dazu treten erdige Nuancen, ein Hauch Lakritz, Wacholder und kühler Stein, begleitet von subtilen Anklängen von Rauch, Eisen und feuchter Erde. Die Aromatik wirkt dicht und intensiv, ohne dabei schwer zu erscheinen – vielmehr kühl, präzise und spannungsgeladen.

Am Gaumen entfaltet sich der Wein kraftvoll und saftig, mit einer beeindruckenden Balance aus reifer Frucht, lebendiger Säure und fein strukturiertem Tannin. Aromen von Granatapfel, Brombeere und Sauerkirsche treffen auf würzige Komponenten wie Pfeffer, Piment und mediterrane Kräuter. Eine feine, leicht bittere Note sowie mineralisch-salzige Anklänge verleihen zusätzliche Tiefe und Komplexität. Trotz seiner Konzentration wirkt der Wein erstaunlich frisch und animierend, getragen von einem klaren Säurenerv und einer kühlen, fast steinigen Struktur.

Sebastian Fehlinger vom vinocentral-Team, Mai 2026

Jumilla im Südosten Spaniens, zwischen Kastilien-La Mancha und Murcia, zählt zu den lange unterschätzten Weingebieten des Landes. Über Jahrhunderte diente der kräftige, farbintensive Wein vor allem als Verschnittgrundlage; erst die spät einsetzende Reblauskrise leitete einen Neuanfang ein. Heute ist Jumilla die Hochburg der Monastrell (Mourvèdre): Auf kalkreichen Böden und in Höhen bis über 1.000 Meter, bei über 3.000 Sonnenstunden, entstehen kraftvolle, eigenständige Weine – oft von alten, wurzelechten Buschreben. Bei uns stehen dafür zwei Weingüter: ein biodynamischer Familienbetrieb, der vergessene alte Lagen wiederbelebt, und ein renommierter Erzeuger, der mit einem alkoholfreien Wein einen betont modernen Akzent setzt.

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